Auf Einsatzfahrt : Vorfahrt genommen: Feuerwehr verunglückt bei Heiligenhafen

<p>Beim Versuch gegenzulenken kippte das Fahrzeug nach einem Ausweichmanöver um und blieb auf der rechten Seite liegen.</p>

Beim Versuch gegenzulenken kippte das Fahrzeug nach einem Ausweichmanöver um und blieb auf der rechten Seite liegen.

Drei Insassen konnten sich nicht aus dem Fahrzeug befreien und mussten von ihren eigenen Kameraden befreit werden.

shz.de von
30. Juli 2018, 19:01 Uhr

Heiligenhafen/Großenbrode | Schwerer Unfall auf Einsatzfahrt bei Heiligenhafen: Acht Feuerwehrleute sind am Montagnachmittag verletzt worden, als sie mit ihrem Tanklöschfahrzeug nach einem Ausweichmanöver umkippten. Wie der Landesfeuerwehrverband mitteilte, wurden fünf der Insassen mittel bis schwer und drei leicht verletzt. Lebensgefahr bestehe bei keinem der Kameraden.

Demnach waren die Kräfte der Feuerwehr Heiligenhafen auf dem Weg zu einem Einsatz in der Nachbargemeinde Großenbrode (Kreis Ostholstein). Aus einer nicht vorfahrtberechtigten Seitenstrasse sei dann plötzlich ein schwedischer Autofahrer in die Vorfahrtstrasse gefahren. Dieser habe zuvor das erste nahende Leitfahrzeug mit eingeschalteten Sondersignalen noch passieren lassen. Das zweite Tanklöschfahrzeug übersah der Schwede offenbar.

Der Fahrer habe nach Angaben der Feuerwehr versucht auszuweichen und geriet dabei mit dem Fahrzeug auf eine abschüssige Bankette. Beim Versuch gegenzulenken kippte das Fahrzeug um und blieb auf der rechten Seite liegen.

Drei Insassen konnten sich nicht aus dem Fahrzeug befreien und mussten von ihren eigenen nachrückenden Kameraden und der Feuerwehr Großenbrode befreit werden. Die Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser eingeliefert worden.

Der Notruf aus Großenbrode habe sich als Fehlalarm entpuppt.

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