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Klärung der Unfallursache : Vor Fehmarn gesunkener Fischkutter wird gehoben

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Zwei Fischer sterben als das Boot in ruhiger See sinkt. Die Staatsanwaltschaft schließt ein Verbrechen aus.

Fehmarn | Der am 6. Februar vor Fehmarn gesunkene Fischkutter wird aus der Ostsee gehoben. „Wir wollen wissen, wie der Unfall passierte“, sagte Volker Schellhammer, Direktor der Bundesstelle für Seefalluntersuchung, am Dienstag in Hamburg. Bei Unfällen mit Toten müsse die Ursache geklärt werden. Zuvor hatte NDR 1 Welle Nord berichtet.

Der 52 Jahre alte Kapitän und der 45 Jahre alte Decksmann waren am 6. Februar abends tot aus der Ostsee östlich von Fehmarn geborgen worden. Ihr Schiff, die „Condor“, war Stunden zuvor gesunken. Die Ursache ist bislang unklar. Der Kutter hatte kein Notsignal gesendet. Es herrschte kein stürmisches Wetter. Die Staatsanwaltschaft schließt inzwischen ein Gewaltverbrechen aus.

Die Obduktion der beiden Leichen habe keine Hinweise auf Drittverschulden gegeben, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Dienstag. Polizeitaucher hatten in den vergangenen Woche das in 22 Metern Tiefe rund drei Seemeilen östlich vor Fehmarn liegende Wrack auf mögliche Erkenntnisse zur Unglücksursache untersucht. Hinweise auf eine Schiffskollision hätten sich dabei nicht ergeben. „Die Bergung soll so schnell wie möglich erfolgen“, sagte Schellhammer. Es sei damit in den nächsten Monaten zu rechnen.

 

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erstellt am 16.Feb.2016 | 18:26 Uhr

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