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Vor der Sana-Klinik entsteht ein Gesundheitszentrum

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eine Brachfläche vor der Sana-Klinik soll jetzt bebaut werden. Architekt Stefan Redtwitz (Schnittger Architekten und Partner) stellte am Donnerstag im Stadtplanungsausschuss die Pläne für den Bau eines Gesundheitszentrums vor, wie es im Bebauungsplan vorgesehen ist. Vor einigen Jahren hatte die Sana-Klinik das Grundstück an den Laborbetreiber Dr. Kramer GmbH & CoKG verkauft, der seinerseits nun einen Investor für den Bau gefunden hat.

Der ursprüngliche Baumbestand auf dem in einer Senke liegenden Baugrundstück war nach einer entsprechenden Genehmigung der Forstbehörde bereits 2010/2011 abgeholzt worden. Seitdem herrscht auf dem Grundstück Wildwuchs. „Viele haben schon lange gehofft, dass dort eine Bebauung entsteht“, erklärte Bauamtsleiter Bernd Rubelt. Planerisch tätig werden muss die Stadt nicht, die Pläne wurden aber wegen des öffentlichen Interesses vorgestellt. Auf einer Fläche von rund 900 Quadratmetern sollen einschließlich Untergeschoss vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss entstehen. Neben einem Labor sollen dort auch Arztpraxen, Appartements für Schwangere (Boarding) sowie Beatmungspatienten und ein Sanitätshaus untergebracht werden.

Auf ungeteilte Zustimmung stieß das Vorhaben allerdings nicht. Nicht nur Jürgen Stange (Grüne) monierte, ob es denn in Eutin zusätzlicher Artzpraxen bedürfe. Auf den Einwand der Verwaltung, dies sei im Bebauungsplan so vorgesehen, schlug er gar eine Änderung des B-Plans vor und sorgte damit für eine deutliche Abwehrreaktion bei Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz: „Das können wir nicht machen.“

Da das Grundstück vier Meter unterhalb der Hospitalstraße liegt, wird auch deutlich tiefer als die Sana-Klinik liegen: „Wenn man auf die Klinik zufährt, erlebt man die Klinik sehr schön, und das wird auch so bleiben. Die Klinik bleibt sehr dominant“, versicherte Architekt Redtwitz.

Anders als ursprünglich geplant soll das Gebäude nicht über eine schmale Zufahrt zwischen dem neuen Mitarbeiterstellplatz und dem Besucherparkplatz erschlossen werden, sondern über eine Zufahrt von Süden. Dies ist aus Sicht des Bauamts umsetzbar, allerdings müsse dabei besonderer Wert auf die Sicherung geschützter alter Bäume gelegt werden.

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erstellt am 05.Sep.2014 | 15:08 Uhr

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