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Ostholsteiner Anzeiger

19. November 2017 | 02:28 Uhr

Vor 40 Jahren erstmals im Landtag

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 17.Mai.2017 | 11:41 Uhr

Der direkte Einzug in den Landtag bei der Landtagswahl vor knapp zwei Wochen ist für den CDU-Politiker Werner Kalinka aus Dobersdorf etwas ganz Besonderes. Am heutigen Sonnabend (20. Mai) vor 40 Jahren wurde Kalinka erstmals in den Landtag gewählt. Damals war er Landesvorsitzender der Jungen Union und mit 25 Jahren jüngster Abgeordneter.

„Dr. Gerhard Stoltenberg war zu der Zeit Ministerpräsident , die CDU hatte 37 Sitze, die SPD 30, die FDP 5 und der SSW 1 und Dr. Uwe Barschel war CDU-Fraktionsvorsitzender“, erinnert sich Werner Kalinka noch ganz genau. Seine Aufgabenfelder in Fraktion und Parlament waren damals vor allem die Gesamtschulfrage aber auch schul- und jugendpolitische Themen.

Sportlich betätigte sich Kalinka beim FC Landtag und bekam von Spielführer Fritz Latendorf so manche Mettwurst. Die JU mit ihren damals rund 10  000 Mitgliedern war nicht nur landes- und kommunalpolitisch sehr aktiv, sondern auch in der Bundespolitik. Sie engagierte sich stark für die Wiedervereinigung und gegen Mauer und Stacheldraht.

1975 demonstrierte die JU in Plön mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Prof. Karl Carstens und rund 3000 Bürgern für die Einheit. Gäste der JU waren in diesen Jahren unter anderem Helmut Kohl und Franz Josef Strauß.

Von 2000 bis 2012 waren die Innen- und die Sozialpolitik Schwerpunkte seiner Arbeit. Kalinka war unter anderem Vorsitzender des Innen- und Rechtsausschusses des Landtages (2005 bis 2009), innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion (2009 bis 2012) und bis 2005 sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. In der CDU leitete er die Kommission, die während der Großen Koalition den Weg aus der drohenden Sackgasse zum Thema Kreisgebietsreform fand.

Schwerpunkte waren die Innere Sicherheit, der Landesentwicklungsplan, die Beziehungen des Landes zu den Kommunen, der Erhalt aller Justizvollzugsanstalten, das Programm „Die soziale Balance wahren“ (2004), das UKSH, das Blindengeld, der Krankenhausbedarfsplan und die BSE-Krise. Seit 2002 ist Werner Kalinka CDA-Landeschef.

Am 7. Mai wurde Werner Kalinka mit 39,9 Prozent der Erststimmen im für die CDU nur schwer gewinnbaren Wahlkreis Plön-Nord wieder in den Landtag gewählt. Vor drei Jahren wurde er zum dritten Mal zum CDU-Kreisvorsitzenden gewählt (zuvor schon 1978 bis 1988 und 1999 bis 2005). 2013 wurde er erneut (direkt in Probstei-West) in den Kreistag gewählt. Seither ist er im Kreis stellvertretender Landrat und seit 2015 Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag. Von 2003 bis 2008 war er nach dem Erreichen der Mehrheit bei der Kommunalwahl Plöner Kreispräsident.

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