Von Zitzewitz führt bei der Rallye Dakar

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08. Januar 2019, 17:55 Uhr

Das Team Giniel de Villiers aus Südafrika und Dirk von Zitzewitz aus Karlshof am Bungsberg hat gestern mit dem vierten Platz auf der zweiten Etappe der Rallye die Führung übernommen. Nach 426 der insgesamt 3096 Prüfungskilometer liegt das Toyota-Team 28 Sekunden vor dem Toyota-Team Ten Brinke/Xavier Panseri (Niederlande/Frankreich).

Auf dem dritten Platz liegen Joan „Nani“ Roma/Alex Haro Bravo aus Spanien, die im Mini mitfahren und 42 Sekunden Rückstand haben, vor Yazeed Al Rahji aus Saudi-Arabien und dem deutschen Co-Pilot Timo Gottschalk, ebenfalls im Mini.

Auf dem zweiten Teilstück der Rallye Dakar zahlte sich die gute Startposition aus, die sich de Villiers und von Zitzewitz auf der ersten Etappe erarbeitet hatten. Eigentlich sei das für Giniel de Villiers und ihn ein unspektakulärer, aber positiver Tag gewesen: „Wir sind gut durchgekommen, hatten keine Probleme. Eine sehr schöne Etappe mit tollen Dünenpassagen – wenngleich etwas knifflig mit weichem Sand und einigen Löchern. Zwei Offroad-Passagen über zehn Kilometer waren extreme Rüttelpisten – und manchmal sind wir auch ordentlich abgehoben. Wenn wir so weitermachen, sind wir zufrieden“, sagte Dirk von Zitzewitz im Ziel.

Auf der Etappe von Pisco nach San Juan de Marcona profitierten de Villiers/von Zitzewitz von ihrer guten Ausgangslage und schoben sich schnell in der Gesamtwertung auf den ersten Rang vor. Die bis dahin Gesamtführenden und Mitfavoriten auf den Rallye-Sieg, Nasser Al Attiyah und Matthieu Beumel (Toyota), büßten nach dem ersten Viertel, genau wie Carlos Sainz/Lucas Cruz im Mini wichtigen Boden ein. Für einen Mitfavoriten gab es einen frühen Rückschlag: Stephane Peterhansel verlor im Mini mit David Castera insgesamt bereits 15 Minuten auf die Führenden.

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