Von Skulpturen berühren lassen

Käte Huppenbauer stellt auf dem Pfarrhof Schönwalde aus / Vernissage am Sonnabend, 4. August

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30. Juli 2018, 16:02 Uhr

Der Titel der Ausstellung mit Skulpturen aus Holz, Stein und Bronze der Künstlerin Käte Huppenbauer ist Programm: „Sich berühren lassen“. Das wünscht sich die 81-Jährige ausdrücklich für ihre Werke, die vom 4. bis 18. August ganztägig auf dem Pfarrhof Schönwalde rund um die alte Pfarrscheune hinter dem Pastorat zu bewundern sind. Am Sonnabend. 4. August, sind Kunstinteressierte ab 15 Uhr zur Vernissage bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

„Kunst ist nicht, sie geschieht“, sagt Käte Huppenbauer zum Gestaltungsprozess, der in ihren Augen lebendige Kommunikation ist. „Bilder und Erinnerungen der Seele entfalten sich im Berühren und Gestalten eines Rohlings aus Stein, Holz oder Ton“, beschreibt die Künstlerin ihr Wirken.

Die Skulpturen machen so neugierig oder wecken Abwehr, regen die eigene Fantasie an oder rühren an Bildern und Erinnerungen tief in der Seele. Sich auf diese Weise in der Seele berühren zu lassen, dazu lädt Käte Huppenbauer ein und erlaubt dazu auch die Berührung ihrer Werke: „Das lässt manches, sonst noch in der Seele Verborgene leichter begreifen.“

Die gebürtige Rostockerin erlebte als Kind dort die Kriegs- und Nachkriegszeit, bis sie 1948 in die Heimat ihrer Eltern nach Hamburg kam. Seit 2012 lebt die vierfache Mutter in Neustadt. Sie ist in zweiter Ehe mit Pastor i. R. Christoph Huppenbauer verheiratet und hat ihr Atelier in der alten Pfarrscheune des Pfarrhofes in Schönwalde, wo neugierige Besucher immer willkommen sind.

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