Von Lob bis Ablehnung

Beirat für Gleichstellung wird von breiter Mehrheit des Kreistages unterstützt

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05. Oktober 2017, 11:37 Uhr

Positive Reaktionen und Dank erntete der Interkommunale Beirat für Gleichstellung am Mittwoch von fast allen Fraktionen des Kreistages für seine Arbeit, nachdem die Vorsitzende Kathrin Kunkel ihren Bericht abgeliefert hatte. Timo Gaarz (CDU) lobte, dass der Beirat die Förderung der Familienfreundlichkeit zum Schwerpunkt gemacht habe, Monika Obieray (Grüne) ermunterte den Beirat, den Kreistag in allen Anliegen von Frauen zu beraten.

Mehrfache Zustimmung bekam Kathrin Kunkel für ihren Hinweis, dass die Zusammensetzung des elfköpfigen Beirats verändert werden sollte: Neben fünf Vertreterinnen von Frauen-Interessengruppen gehörten dem Gremium Vertreter von jeder Kreistagsfraktion an, und da es sechs Fraktionen gebe, habe die Politik ein Übergewicht. Margret Möller (FDP), Gaarz und Obieray begrüßten Kunkels Hinweis. Burkhard Klinke (SPD) unterstrich derweil die Notwendigkeit, weiter an der Kinder- und Familienfreundlichkeit des Kreises zu arbeiten,während Malte Tech (FWE) für die Abschaffung des Beirates plädierte, da in der Kreisverwaltung eher Männer einer Gleichstellung bedürften.

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