Von der Idee zum fertigen Rad: Schüler konstruieren Unikate

Stolz präsentierten  Mortaza Ameri, Laurin Kalisch, Finn Lange-Schwartz, Max Petrick ihr Lastenrad.
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Stolz präsentierten Mortaza Ameri, Laurin Kalisch, Finn Lange-Schwartz, Max Petrick ihr Lastenrad.

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17. Juni 2015, 11:07 Uhr

Zeichnen, schrauben, löten – 18 Schüler der Kreisberufsschule (KBS) Eutin verwandelten Schrotträder in neue Gefährte der besonderen Art. Die Ergebnisse nach einer Woche heißen „Schiebkarre“, „Boss-Rad“, „Lastenrad“ und „Zwillingsrad“.

Projektleiter Martin Marckmann erklärt: „Die Schüler sollten sich einen Alltagsgegenstand technisch erarbeiten und phantasievoll und kreativ verändern. Herauskamen wirklich tolle Räder.“ In kleinen Gruppen planten die 17- bis 21-Jährigen „ihr Rad“ – von der Konstruktionszeichnung bis hin zur praktischen Umsetzung in der vergangenen Woche. Um alle Ideen zu verwirklichen, arbeitete die Technik-Klasse mit dem Fachbereich Metall, Elektro und Holz eng zusammen.

Die Ergebnisse präsentierte die Abschlussklasse gestern. Das „Lastenrad“ ist die moderne Variante einer römischen Quadriga – im hinteren Bereich ist Platz für mindestens zwei Personen. Das perfekte Gärtnerrad ist die neue „Schiebkarre“: Ein Fahrrad, deren Sitzfläche sich in einer steil angeschweißten Schubkarre befindet und das im Lenker eine integrierte Schaufelhalterung hat. Das „Boss-Rad“ ist das „wuchtigste“ – so lautete auch das Ziel seiner Erfinder: Die Hinterräder sind „Muttis Alufelgen“. Keine Autoreifen, dafür doppelte Radreifen hat das „Zwillingsrad“, geschweißt aus alten Alu- und Stahldrahteseln. Eine Verkehrszulassung hat keines der Räder, als Ausstellungsstück zieren sie jedoch ab sofort die KBS.

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