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Ostholsteiner Anzeiger

17. November 2017 | 22:17 Uhr

Von Boots-Haus bis zum Kiesabbau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Malenter Planungsausschuss beschäftigt sich morgen in einer Sitzung mit einer ganzen Reihe von Bauvorhaben in der Gemeinde

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 16:58 Uhr

Die planungsrechtlichen Voraussetzungen einer ganzen Reihe von Bauvorhaben berät der Planungsausschuss bei seiner Sitzung am Mittwoch, 25. Oktober, ab 18 Uhr im Kursaal. Im einzelnen geht es um die Kiesgrube Kreuzfeld mit der beabsichtigten Ausweitung des Abbaugebiets westlich des Holmer Wegs, das geplante Feuerwehrhaus (Entwurfs- und Auslegungsbeschluss sowie 15. Änderung des Flächennutzungsplans) in Kreuzfeld, das Feriencamp des Landessportverbands Pinneberg in Neukirchen (Satzungsbeschluss), ein Baugebiet mit 16 Grundstücken am westlichen Ortsrand von Nüchel (Satzungsbeschluss) sowie eine Erweitung des Restaurants „Boots-Haus am Dieksee“ (Aufstellungsbeschluss).

Weiteres Thema sind ein Radwegebau an der Landesstraße 163 von Nüchel in Richtung Sielbeck und Kirchnüchel. Mündlich vorgestellt werden soll die Planung „Das grüne Herz von Malente“ für Reisemobilstellplätze und Campinghütten auf dem Schönow-Gelände.

Bei der umstrittenen Kiesgrubenplanung wird es um eine erneute öffentliche Auslegung und Beteiligung der 11. Änderung des Flächennutzungsplans gehen. Hintergrund ist eine Überarbeitung, die aufgrund rechtlicher Hinweise des Innenministeriums erforderlich geworden war. Wesentlicher Punkt ist dabei nach Angaben der Verwaltung ein schalltechnisches Gutachten. Dieses bestätige die Umsetzbarkeit des Vorhabens.

Beim Boots-Haus geht es um Planungen, mit denen Eigentümer Kay Cornils das Restaurant attraktiver machen will. Im einzelnen geht es um folgende Punkte: Neubau des WCs mit Umnutzung, eine barrierefreie Verbindung von der oberen zur unteren Promenade, mobile Anlegestege für Wasserwanderer, einen Anleger für eine Elektrofähre, eine Ergänzungsbebauung für eine Selbstbedienungsausgabe, ergänzende Sitznischen im Promenaden- und Uferbereich und einen barrierefreien Übergang zur Dachterrasse.

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