Von Beltquerung bis Haushalt

Die FDP-Kreistagsfraktion ging jetzt in Timmendorfer Strand in Klausur.
Die FDP-Kreistagsfraktion ging jetzt in Timmendorfer Strand in Klausur.

Klausurtagung der FDP-Kreistagsfraktion / Landrat Reinhard Sager und Staatssekretär Thilo Rholfs zu Gast

shz.de von
13. November 2018, 11:38 Uhr

Am vergangenen Wochenende traf sich die FDP-Kreistagsfraktion in Timmendorfer Strand zur Klausurtagung. Zu Gast war unter anderem Staatssekretär Thilo Rholfs. Er erläuterte dem Gremium wichtige Schritte, die das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Technologie, Arbeit und Tourismus in den vergangenen anderthalb Jahren vollzogen hat und welche in Zukunft vorgenommen werden müssen. Dazu gehöre, dass die Planfeststellung für die Fehmarnbelt-Querung in kurzer Zeit fertig sein wird, so Rholfs. Für den Tunnel werde eine hauptamtliche Feuerwache eingerichtet und somit die Kommunen von dieser Aufgabe entlastet.

Die FDP blickte auch auf den Kreis-Haushalt: Es sind 43 Millionen Euro für kommunale Straßen (65 Prozent) und ÖPNV (35 Prozent) vorgesehen; 90 Millionen Euro für Landesstraßen. In den nächsten Jahren werden für Breitbandausbau, besonders für das „platte Land“, die Reststücke, deren Versorgung nicht über private Anbieter erfolgt und die Peripherie der Städte betreffend, ungefähr 50 Millionen Euro Landesmittel und 150 Millionen Bundesmittel eingeplant. Der Ausbau Glasfaser soll bis zum Jahre 2025 etwa 100 Prozent der Bevölkerung erreichen.

Auch Landrat Reinhard Sager bezog sich in seinem Vortrag auf den Haushalt 2019 des Kreises. Einer der größten Posten sei der Ansatz für die digitale Kreisverwaltung: Es werden hierfür 0,5 Millionen Euro für neue Server, 88 000 Euro für digitalen Sprechfunk und 70 000 Euro für Software eingestellt. Bis 2021 wird der Kreis 12,2 Millionen für einen Erweiterungsbau, 380 000 Euro für neue Parkplätze und knapp 100 000 Euro für eine Beschilderung dieses neuen Bürohauses ausgeben.

Nächstes Thema auf der Klausurtagung war der ÖPNV im Kreisgebiet. Hierzu hielt Horst Weppler aus der Kreisverwaltung einen Vortrag. Über ein spezielles Konzept, eine Kombination von Linien und Anrufbus sollen deutlich mehr Dorfschaften erreicht und somit eine erhebliche Attraktivitätssteigerung des ÖPNV erzielt werden, so Weppler.

Die Fraktionsmitglieder der FDP-Kreistagsfraktion, Wilfred Knoop, Sandra Dankert, Margret Moeller, Hans -Jürgen Löschky, Horst von Hoersten, Jens-Uwe Dankert, Marion Zabel und Dr. Joachim Rinke, dankten allen Vortragenden und setzten ihre Antragsberatung anschließend fort.

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