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Ostholsteiner Anzeiger

23. August 2017 | 23:34 Uhr

Vom Voss-Haus bis zu Willy Brandt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Regine Jepp von der Bürgergemeinschaft Eutin stellte gestern den Kalender „Eutin in alten Ansichten“ für das kommende Jahr vor

Für die Vorstellung des neuen Kalenders der Bürgergemeinschaft Eutin fand Regine Jepp klare Worte: „Same Procedure as every Year.“ Denn es ist die mittlerweile 23. Ausgabe von „Eutin in alten Ansichten“, doch die Geschichten und Ansichten gehen Regine und ihrem Mann Karlheinz Jepp nicht aus. „Inzwischen haben wir um die 300 Kapitel zur Stadtgeschichte gesammelt“, sagte Regine Jepp.

Zu den geladenen Gästen gehörten Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, Landrat Reinhard Sager, Bürgervorsteher Dieter Holst und der designierte Bürgermeister Carsten Behnk. Gemeinsam mit ihnen blickte Regine Jepp auf die 36-jährige Kalendertradition Eutins zurück. „In den ersten Jahren erschienen Federzeichnungen von bereits abgerissenen oder vom Abriss bedrohten Häusern“, erinnerte sich Jepp. Von 1985 bis 1994 sei der Kalender dann mit zeitgenössischen Farbfotos und erläuternden Texten erschienen, seit 1995 trage er den Titel „Eutin in alten Ansichten“.

Das Fotomaterial der druckfrischen Ausgabe stammt aus dem Fundus der Bürgergemeinschaft Eutin. Insgesamt 13 historische Ansichten der Stadt inklusive rückseitiger Erläuterungen umfasst der Kalender. Ob alte Jugendherberge auf der Jahnhöhe, das Hotel „Stadt Hamburg“ oder das „Voss-Haus“ – Regine Jepp verspricht: „Insbesondere bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern wird er liebevolle Erinnerungen wecken, sie werden an ihre Jugendjahre denken.“

Landrat Reinhard Sager bedankte sich bei Regine Jepp für deren erneute Initiative: „Dass Heimatgeschichte nicht aus der Mode geraten ist, verdanken wir Ihnen.“ Auch Bürgervorsteher Dieter Holst betonte den Wert der historischen Aufnahmen: „Es ist wichtig zu sehen, wie Eutin gewesen ist, wie es sich entwickelt hat.“ Klaus-Dieter Schulz bedauerte, die Texte des historischen Stadtkalenders bisher nur sporadisch gelesen zu haben. „Aber bald werde ich ja mehr Zeit haben, um alles lesen zu können“, sagte er mit Blick auf das Ende seiner Amtszeit. Besonders für Partnergemeinden und Jubilare habe sich „Eutin in alten Ansichten“ aber stets als wertvolles Geschenk erwiesen, sagte Schulz.

Insgesamt 900 Exemplare des Kalenders „Eutin in alten Ansichten“ für das Jahr 2017 sind bei LMK, Massur und beim Juwelier Dieter Schönke für 11 Euro erhältlich. In den vergangenen Jahren kamen die Erlöse des Kalenders etwa den Toranlagen des Eutiner Schlossgartens und der Wiederherstellung des Ehrenmals zugute.

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erstellt am 14.Apr.2016 | 04:30 Uhr

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