Vom Mord im Apfelbaum bis zum Schwerenöter

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18. Dezember 2014, 13:47 Uhr

Die Sektion Eutin der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft hat ihr Jahresprogramm für 2015 veröffentlicht. Demnach kommen im nächsten Jahr sieben Professoren der verschiedensten Fakultäten in die Eutiner Landesbibliothek und berichten über eines ihrer Forschungsgebiete.

Programmatisch wird der Bogen weit gespannt. Von dem aktuellen Stand der Hirnforschung über germanistische Erklärung einiger Wortbildungen bis zu Goethes Frauenbeziehungen aus der Sicht eines Psychotherapeuten reicht die Themenvielfalt. Die Vorträge der Universitätsgesellschaft sind für jeden offen, allerdings zahlen Gäste einen Unkostenbeitrag von 5 Euro. Die Vorträge finden jeweils ab 19.30 Uhr im Seminarraum der Landesbibliothek (Schlossplatz 4) statt.

Eröffnet wird das Vortragsprogramm bereits am kommenden Mittwoch, 7. Januar, mit dem Thema „Imperialismus und Kolonialismus noch heute?“ Referent ist Prof. M. Hanisch vom Historischen Seminar der Christian-Albrecht-Universität Kiel.

Am 4. Februar folgt der Vortrag „Energiespeicherung – die Herausforderung der Energiewende“. Dieses Thema beleuchtet Prof. Volker Helbig vom Institut für Experimentelle und angewandte Physik. Am 4. März geht es um Entscheidungsfreiheit und Hirnforschung, dazu nimmt Prof. Burkhart Bromm Stellung, der frühere Direktor der Neurophysiologischen Instituts am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg.

„Schwerenöter“, „Hagestolz“ und andere Rätselwörter stehen am 15. April im Blickpunkt eines Vortragsabends. Die Bedeutung und Entstehung undurchsichtig gewordener Wortbildungen erläutert der Germanist Prof. Winfried Ulrich.

Nach fast halbjähriger Pause setzt die Universitätsgesellschaft dann am 7. Oktober ihr Programm fort. Unter dem verheißungsvollen Titel „Mord im Apfelbaum“ tritt Prof. Urs Wyss (Institut für Phytopathologie) an, in Wort und Film Wissenswertes aus der Lehre der Pflanzenkrankheiten zu berichten. Am 4. November folgt eine Betrachtung von Äthiopien als südlichstes Stammland des Christentums. Referent ist Prof. Andreas Müller vom Institut für Kirchengeschichte. Zum Jahresschluss geht es am 2. Dezember um das Rätsel von Goethes Frauenbeziehungen; Erhellendes gibt Prof. Hubert Speidel (Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik) preis.

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Infos bei Dr. Helgard Krupke

       (Telefon 04521/779527)

       oder ugsh-eutin@gmx.de.

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