zur Navigation springen

Vierte Amtszeit für Grebins Gemeindewehrführer Manzke

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gerhard Manzke bleibt weiter sechs Jahr Chef der Gemeindefeuerwehr. Er wurde kürzlich auf der Jahresversammlung in seinem Amt bestätigt.

Es war für die Wehren in der Gemeinde Grebin ein relativ ruhiges Jahr, begann Gerhard Manzke seinen Bericht. Die Gemeindewehr sei mit 58 aktiven Feuerwehrleuten, darunter acht Frauen in den beiden Ortswehren Grebin und Schönweide gut aufgestellt. Das Durchschnittsalter liege bei 40,7 Jahren. Bei insgesamt elf Einsätzen in der eigenen und benachbarten Gemeinden mussten die Einsatzkräfte fünf Mal zu Brandeinsätzen und sechs Mal zu Hilfeleistungen ausrücken.

Manzke hob zwei Einsätze bei Verkehrunfällen, auf der B430 zwischen Rantzau und Dannau und der K25 am Fuchsberg mit eingeklemmten Personen besonders hervor. Ebenso das Lenzen eines durch Rohrbruch unter Wasser stehenden Kellers in Görnitz bei dem die Feuerwehrleute den im wassergebundenen Weg verborgenen Absperrschieber erst noch suchen mussten. Bei einem Brandeinsatz in Treufeld konnte nur durch das schnelle Eintreffen der Feuerwehren mit einem wasserführenden Fahrzeug ein größerer Schaden vermieden werden.

Einstimmig verabschiedeten die Feuerwehrleute eine neue Satzung für die Gemeindefeuerwehr. Einmütig wurde auch der bisherige Gemeindewehrführer Gerhard Manzke in seinem Amt als Gemeindewehrführer bestätigt. Der 55jährige Pensionär ist seit 1998 in dem Amt und tritt damit seine vierte Amtsperiode an.

Breiteren Raum nahm die Vorstellung des Konzeptes der Arbeitsgruppe Zukunft des Feuerwehrwesens in der Gemeinde Grebin ein. Gerhard Manzke erläuterte die Ergebnisse der Arbeitsgruppe, die für die Gemeinde unter seiner Leitung verschiedene Szenarien erarbeitet hat. Diese reichen von der Fortführung des jetzigen Zustandes bis hin zu einschneidenden Änderungen mit der Konzentration des Brandschutzes auf eine einzige Wehr. Die Ausarbeitung wird demnächst in den Gremien der Gemeinde beraten.

Es besteht Handlungsbedarf, da auch eine Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene Löschfahrzeug der Grebiner Ortswehr notwendig erscheint. Die lebhafte Aussprache zu diesem Thema zeigte, dass neben rein sachlichen Abwägungen auch eine Menge an Emotionen im Spiel ist. Letztendlich, so betonte der Gemeindewehrführer, liege aber die Entscheidung über ein neues Brandschutzkonzept in den Händen der Gemeindevertretung.

Diesen Gedanken nahm auch der Bürgermeister Jochen Usinger, in seinem Grußwort auf. Nach seinen Dankesworten für die geleisteten Dienste ging er auf die Diskussion über ein zukunftsträchtiges Brandschutzkonzept für die Gemeinde ein. Er wünsche sich eine umfangreiche und sachliche Diskussion der Arbeitsgruppenergebnisse und er hoffe auf tragbare Ergebnisse.  

zur Startseite

von
erstellt am 12.Feb.2016 | 14:08 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert