Vier Silvesterbabys und ein Neujahrs-„Adam“

Jori-Leander in Christian Michels Arm (v.l.), Elodie Nishkami mit Deborah und Daniel Lukoschus, Jakob mit Alexandra Krehn u. Ingmar Schmidt, Jaron mit Vater Julien Müller.
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Jori-Leander in Christian Michels Arm (v.l.), Elodie Nishkami mit Deborah und Daniel Lukoschus, Jakob mit Alexandra Krehn u. Ingmar Schmidt, Jaron mit Vater Julien Müller.

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02. Januar 2018, 00:02 Uhr

Es ist ein ganz besonderes Lächeln in den oft erschöpften Gesichtern der Menschen, die gerade Eltern geworden sind. Die vier Neugeborenen Jaron, Elodie-Nishkami, Jakob und Jori-Leander überraschten, denn sie hielten offenbar nicht viel von ihrem errechneten Geburtstermin. Sie alle kamen am Silvestertag auf die Welt. Insgesamt gab es 2017 mit den vier Silvesterbabys 1166 Geburten, die Zahl der Kinder könne gut bei 1200 liegen, da Zwillingsgeburten in der Statistik ebenfalls als eine Geburt zählen, sie die Schwestern der Wochenstation in der Sana-Klinik.

„Jaron wollte offenbar ein Silvesterknaller werden“, scherzte seine Mutter Janine Müller. Errechneter Stichtag war bei ihm der 20. Dezember. „Er hat sich eben Zeit gelassen und wir haben an Familienfesten mitgenommen, was wir konnten“, sagt Müller. Gemeinsam mit ihrem Mann Julien schauten sie sich das Feuerwerk vom Krankenhausbett aus an. Noch im Kreißsaal prostete Wiebke Michel mit den Hebammen. Ihr zweiter Sohn Jori-Leander hatte es vor Mitternacht auf die Welt geschafft. Ihr Mann war beim Jahreswechsel auf dem Weg zurück zum stolzen großen Bruder Emil nach Göhl.

Elodie Nishkami hätte noch zehn Tage Zeit gehabt, auch ihre Eltern lugten aus dem Familienzimmer mit Baby auf dem Bauch in Richtung Feuerwerk. „Wir sind sehr glücklich“, sagten die frischgebackenen Eltern aus Timmendorfer Strand, die einen indischen Zweitnamen für ihr Kind wählten, weil sie vor drei Jahren in Indien geheiratet hatten: „Elodie bedeutet innerer Reichtum und Nishkami so viel wie frei von jeglichen materiellen Dingen“, erklärt Deborah Lukoschus. Dass es eher losgeht als gedacht, merkten auch die Eltern von Jakob – „aber nun freuen wir uns auf die neue, spannende Zeit zu dritt“, sagte Alexandra Krehn.

Das erste Baby im neuen Jahr heißt Adam und wohnt künftig in Röbel. Sein großer Bruder Theodor freue sich richtig, sagte Mama Maj-Britt.

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