Wahlkreisreform : Vier im Rennen um SPD-Sitz im Landtag

Die Eutiner Abgeordnete Regina Poersch trifft im Wahlkreis Plön-Süd auf viel Konkurrrenz.

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26. Juli 2011, 12:22 Uhr

eutin | Die Eutiner SPD-Abgeordnete Regina Poersch (41) muss um ihren Wiedereinzug in den Landtag fürchten. Mit ihr konkurrieren offiziell bereits zwei Sozialdemokratinnen aus dem Kreis Plön und ein Jungsozialist aus Bosau um die SPD-Kandidatur im neu geschnittenen Wahlkreis Plön-Süd, der 2012 um Eutin, Bosau und Ahrensbök erweitert wird.

Poersch ist nach eigenen Worten entschlossen, in der neuen Wahlkreis-Konstellation hart um die Fortsetzung ihrer parlamentarischen Tätigkeit an der Förde zu kämpfen. 2005 war die seitdem beurlaubte Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung Malente erstmals in den Landtag gewählt worden; zur Wahl 2009 trat sie auf Platz sieben der SPD-Landesliste an und avancierte dann zur wirtschafts- und tourismuspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion. "Ich werde jetzt die Zeit nutzen und versuchen, mich in den Plöner SPD-Ortsvereinen vorzustellen", sagte sie.

Im SPD-Kreisverband Plön machen sich allerdings zwei weitere Frauen Hoffnungen, im Landtagswahlkreis Plön-Süd die Nachfolge des Abgeordneten Henning Höppner antreten zu können, der frühzeitig parteiintern seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt hatte. Ihre Bewerbungen haben Stephanie Karp, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ascheberg, sowie Katy Hagelberg, stellvertretende Ortsvorsitzende in Preetz, bei der SPD-Kreisvorsitzenden Annette Langner angemeldet.

Auch bei ihrem ostholsteinischen Parteichef-Kollegen Lars Winter ging eine neue Bewerbung für die Landtagskandidatur im neuen Wahlkreis Plön Süd ein: Markus Landsetzer (29) aus Bosau will für das Ziel der Jungsozialisten, auf Landesebene einen Generationswechsel herbeizuführen, bei der Wahlkreiskonferenz Flagge zeigen.

Die Entscheidung über die SPD-Kandidatur in dem Wahlkreis, in dem die Plöner Parteivertreter klar dominieren, fällt am 6. Oktober in der "Fegetasche". Vorher schon, und zwar am 26. und 27. September, bestimmen die Delegierten in den Wahlkreisen Ostholstein Nord und Ostholstein Süd die SPD-Kandidaten. Bisher sind dort die offiziellen Bewerber Lars Winter und die Abgeordnete Sandra Redmann noch ohne Konkurrenz.

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