Vier Giebelhäuser in der Krabbe

Das mittlere Gebäude in der Krabbe (im Hintergrund) ist abgängig. Die Häuser rechts und links bleiben stehen. Dazwischen möchte ein Unternehmen aus Schwentinental 18 Wohnungen in vier Giebelhäusern und einem weiteren Gebäude errichten.
Das mittlere Gebäude in der Krabbe (im Hintergrund) ist abgängig. Die Häuser rechts und links bleiben stehen. Dazwischen möchte ein Unternehmen aus Schwentinental 18 Wohnungen in vier Giebelhäusern und einem weiteren Gebäude errichten.

Die 18 entstehenden Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sollen 50 bis 75 Quadratmeter groß sein

shz.de von
05. Juli 2018, 13:10 Uhr

Für den Bereich der Straße Krabbe Nr. 2 und 3 in Plön gibt es neue Baupläne. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung stellte Martin Jubelt von der BCS GmbH aus Rendsburg kürzlich überarbeitete Entwürfe für die Wohnbebauung einer Firma aus Schwentinental vor.

Auf 1700 Quadratmeter Grundstücksfläche sind vier mit einem Laubengang vernetzte Giebelhäuser sowie ein zweiter Gebäudeteil vorgesehen. Die 18 entstehenden Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sollen 50 bis 75 Quadratmeter groß sein.

Jubelt stellte erstmals öffentlich eine überarbeitete Version mit mehreren Varianten vor, nachdem der Ausschuss im November nicht öffentlich eine Klärung der Stellplatzzufahrt zur Verkehrsberuhigung der Krabbe und eine Entwicklung des „Fassadenwechselspiels“ gefordert hatte. Zu den Änderungen gehören die zuvor traufständige Gebäudeansicht mittels eines herausgezogenen Giebels zur Bahnhofstraße und die Auflockerung eines Querriegels in T-Form zu zwei schräg gestellten Gebäuden.

Durch die Freistellung eröffnet sich ein Innenhof und damit die Möglichkeit der Grüngestaltung. Die Fahrzeugstellplätze sind im hinteren Bereich angeordnet statt bisher seitlich. Jetzt erfolgt die Zufahrt über die Bahnhofstraße statt bisher über die Einbahnstraße Krabbe.

Weitere Option sei es, eventuell eine Fläche hinzu zu kaufen und dort Stellplätze einzurichten. In einer dritten Variante sind die Stellplätze geteilt. „Es handelt sich um marginale Änderungen, das Konzept steht. Es kommt nur darauf an wie man Gebäude und Parkplätze auf dem Grundstück sortiert“, verdeutlichte Stadtplanerin Jutta Kricheldorff.

Die Politik war angetan. Ein grüner Innenhof (Bernd Möller: „Grüne Oase“) und eine gemeinsame gemischte Verkehrsfläche ohne Bürgersteige (Manfred Rose) sowie als Wunsch von Kim-Sarah Eggert (Die Linke) sozialer Wohnungsbau wurden dem Planer mitgegeben.

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