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Eutin : Vielleicht der bisher beste Gesundheitstag

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Organisatorin und Aussteller waren gestern hoch zufrieden mit dem Publikumszuspruch und dem Interesse an den Angeboten beim 17. Eutiner Gesundheitstag.

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erstellt am 01.Sep.2014 | 04:00 Uhr

Es gab Regen zum Beginn, und es schüttete noch einmal kräftig zum Ende. Doch die Stunden dazwischen könnten den 17. zum bislang erfolgreichsten aller Gesundheitstage in Eutin gemacht haben. An welchen Ständen der OHA auch fragte, gab es hoch zufriedene Kommentare über Besucherfrequenz und Interesse.

Ausgesprochen zufrieden war auch Chef-Organisatorin Corina Sievert-Krüger: Nach ihrem Eindruck sei der sehr gute Besuch im vergangenen Jahr noch einmal übertroffen worden. „Besonders gefreut hat mich, dass wirklich alle Generationen vertreten waren. So viele Kinder habe ich noch nie auf einem Gesundheitstag gesehen, und für sie gab es auch viele Angebote“. Zehn der über 40 Aussteller seien neu gewesen und hätten zu einer größeren Vielfalt beigetragen.

„Wir sind zum ersten Mal hier und wirklich überrascht von dem Interesse“, bekannte Monique Strunkeit, deren Familie ein Alten- und Pflegeheim in Schönwalde betreibt. Vor allem am Glücksrad bildeten sich lange Schlangen.

Dieses Spielangebot fand auch beim Verein zur Hilfe Krebskranker reichlich Interesse: „Wir mussten noch Preise nachkaufen, weil sie zu schnell alle waren“, berichtete der Vereinsvorsitzende Dr. Rudolf Austermann.

Eine ähnliche Erfahrung machte das St. Elisabeth-Krankenhaus: „Das gab es noch nie, dass alle ,Give-aways‘ weg sind“, beschrieb Jochen Gust. Ob Kugelschreiber oder andere kleine Aufmerksamkeiten, alles hatten die Mitarbeiter des Eutiner Krankenhauses schon am frühen Nachmittag unter die Leute gebracht.

Zu den vom Interesse begeisterten Ausstellern gehörte auch Ralf Thiersch und das Team von Hörgeräte-Kersten, das kostenlose Hörtests anbot: „Hier war immer eine Schlange. So viele Besucher hatten wie bei keinem anderen Gesundheitstag.“ Anders fiel das Fazit von Dr. Barbara Kempe aus: Die Mitarbeiterin der Sana-Klinik Eutin hatte den Eindruck, dass im vergangenen Jahr mehr Menschen auf dem Markt waren. „Aber das war dem guten Wetter geschuldet.“ Dieses Jahr sei das Publikum aber interessierter gewesen. Bewährt habe sich auf jeden Fall das Angebot, den Standbesuchern lockere Gespräch mit Fachleuten anzubieten und stattdessen auf Vorträge zu verzichten.

Corina Sievert-Krüger steht nun vor dem Problem, dass sie mehrfach aufgefordert wurde, auf jeden Fall weiter Gesundheitstage zu organisieren. „Eigentlich wollte ich das langsam abgeben. Mal schauen, wie es weitergeht. Das zehrt ganz schön an den Kräften.“

 

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