Viele Vorschläge für die Stadtsanierung

Eine bunte  Ideensammlung wurde in den Arbeitsgruppen beraten.
Eine bunte Ideensammlung wurde in den Arbeitsgruppen beraten.

Bürgerforum im Bauamt: Diskussionen über Straßenpflaster und Rosengarten

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09. Dezember 2014, 14:01 Uhr

Erste Baumaßnahmen zur Sanierung der Innenstadt sind für das kommende Frühjahr geplant. Im Gartenschaujahr 2016 soll es keine Baustellen geben, das Sanierungsprogramm wird dann 2017 wieder Fahrt aufnehmen. Das stellte Bauamtsleiter Bernd Rubelt am Montagabend beim Bürgerforum klar.

In der Runde, an der rund 50 Interessierte teilnahmen, ging es zuerst um die Vorstellung des Vorentwurfs zur Gestaltung der historischen Innenstadt. Dann rückten Anregungen der Bürger zu verschiedenen Teilbereichen in den Fokus.

Nach einer Informationsrunde teilte sich das Plenum in drei Arbeitsgruppen auf. Die Themen „Fahrrad und Mobilität“ standen im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe 1; die zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema Barrierefreiheit und eine dritte Gruppe erörterte die Zugänglichkeit des Einzelhandels in der Innenstadt.

In der „Fahrrad-Gruppe“ wurde über zeitgemäße Abstellmöglichkeiten für Räder diskutiert. Die Teilnehmer wünschten sich sowohl eine einheitliche Optik als auch eine gute Funktionalität. Es wurden mehrere dezentrale Abstellmöglichkeiten gefordert. Im Bereich Rosengarten soll laut Mehrheitsvotum in der Gruppe das „shared space“-Prinzip gelten – was die gemeinsame Nutzung der Straße von Fußgängern, Radfahrern und Autos bedeutet und von allen Verkehrsteilnehmern zuvörderst Rücksichtnahme verlangt. Der Vorentwurf sieht zudem eine Platzanlage am Zugang zum Großen Eutiner See vor.

Der inhaltliche Übergang zwischen den Arbeitsgruppen zwei und drei war fließend. Die zentralen Forderungen waren sehr ähnlich. Gefragt war im Bereich Bahnhof eine offenere Gestaltung am Eingang zur Fußgängerzone in der westlichen Peterstraße.

Die Arbeitsgruppe „Zugänglichkeit Innenstadt“ empfiehlt Eigentümern, Eingänge auf Barrierefreiheit zu prüfen – ein Erfordernis in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Auch eine Prüfung des Innenstadtpflasters auf leichte Begehbarkeit wurde angeregt. Auf der anderen Seite forderten Teilnehmer, den historischen Charakter Eutins zu beachten – nicht überall würden demnach Rampen ins Stadtbild passen.

Bernd Rubel dankte den Teilnehmern für drei Stunden engagierter Diskussion. Er versprach, dass die Anregungen in den Planungsprozess aufgenommen würden.

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