Viele Helfer im Hintergrund

Nach dem Wettkampf wartete ein gesundes Büffet mit Früchten, Getränken und Müsliriegeln auf die hungrigen und durstigen Athleten.
1 von 3
Nach dem Wettkampf wartete ein gesundes Büffet mit Früchten, Getränken und Müsliriegeln auf die hungrigen und durstigen Athleten.

Beim 21. Rosenstadt-Triathlon hatten Kampfrichter und Helfer vom PSV Eutin alle Hände voll zu tun

Avatar_shz von
21. Juni 2015, 15:23 Uhr

Während für die Athleten der 21. Rosenstadt-Triathlon um 8.30 Uhr mit dem Start der 2. Bundesliga Nord begann, waren die vielen Helfer hinter den Kulissen schon geraume Zeit vorher mit der Veranstaltung beschäftigt. Ihr Endspurt begann schon am Sonnabend. Gegen 21 Uhr war alles vorbereitet, letzte Hand legten die freiwilligen Helferinnen und Helfer am frühen Morgen an. „Die Ersten waren am Sonntag in der Frühe um 6 Uhr hier“, stellt Silvia Heidenreich fest.

Für die rund 100 Helfer schmierten fleißige Hände 150 Brötchen mit Wurst und Käse. Silvia Heidenreich war zum fünften Mal für die Versorgung der Sportler zuständig. „25 Melonen, vier Kisten Bananen, 600 Liter Getränke, wie Selter, Cola, Apfelschorle, isotonische Getränke und Wasser, dazu rund 550 Müsliriegel und Traubenzucker, den uns Sponsoren gespendet haben“, zählt Silvia Heidenreich auf, der Helferinnen und Helfer aus verschiedenen Sparten des Vereins zur Hand gingen. Denn die Melonen und Bananen wollen ja auch geschnitten sein, die Tabletts müssen wieder aufgefüllt werden, wenn ein Schub hungriger und durstiger Ausdauersportler seine Mineral- und Kohlehydratspeicher füllt.

Nebenan wurden gegen eine Spende selbstgebackene Kuchen angeboten. „Der Erlös geht an unsere Triathlonjugend“, sagt Silvia Heidenreich. Die stärkste Disziplin des PSV Eutin war in diesem Jahr tatsächlich die Organisation. „Unsere Athleten haben auf den eigenen Start verzichtet, damit wir auf genügend Hilfskräfte zurückgreifen können“, lobt Silvia Heidenreich die Triathleten aus dem eigenen Verein.

Mit routiniertem Blick nahm Christian Loss etliche Fahrräder in Augenschein. „Es gibt nur wenige Reklamationen“, berichtet der Kampfrichter der Schleswig-Holsteinischen Triathlon-Union (SHTU), der aus Dassendorf im Sachsenwald im Kreis Herzogtum Lauenburg angereist war. Er rechnete mit einem Acht-Stunden-Tag. Seine Kampfrichter-Erfahrung: Je höherklassig die Athleten sind, umso eher versuchen sie die Grenzen auszutesten. In den Breitensportklassen gehe es deutlich entspannter zu.

Einen regen Zulauf verzeichneten in diesem Jahr die Staffeln, die für Jungen und Mädchen als Schnupper-Triathlon über 200 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Rad fahren und 3,3 Kilometer Laufen ausgetragen wurden. Die Wisser-Schule stellte hier drei Teams. Es gewannen die Jungen in der Besetzung Jasson Iatropoulos, Marco de Paoli und Marlow Deckert vor Thore Ewald, Tom Bergmann und Nick Kunze. Die Mädchen hielten gut mit und belegten mit Jana Jungfer, Martha Siebrecht und Inger-Lise Behl den dritten Platz. Die Erwachsenen absolvierten bei den Staffeln die Volkstriathlon-Distanz von 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Rad fahren und 3,3 Kilometern Laufen. Hier siegten die Wisser-Lehrer mit Kirsten Lux, Ulrich Buchen und Christian Lux vor dem Curtius-Klinik-Team mit Anja Deutschendorf, Richard Natmeßnig und Annika Ochs, der Staffel „...aus dem Osten Ostholsteiner“ mit Malte, Barbara und Ralf Siebrecht sowie den „Tri-Frischlingen“ mit Rabea, Michael und Johanna Schulz.

Während sich die Sportler nach den Wettbewerben auf die Heimreise machten, war für die Helfer hinter den Kulissen der Tag noch lange nicht beendet. Sie bauten die Zelte ab, räumten die Markierungen beiseite und sorgten dafür, dass die Schüler heute Morgen eine Schule vorfanden, die so aussah, als habe der 21. Rosenstadt-Triathlon nie stattgefunden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen