Bosau : Viele Gäste bei der Jugendwehr

Standrohr setzen: Die Jugendwehr Scharbeutz bei der Prüfung, Gerhard Fürst (Wehr Malkwitz-Sören) passte auf.
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Standrohr setzen: Die Jugendwehr Scharbeutz bei der Prüfung, Gerhard Fürst (Wehr Malkwitz-Sören) passte auf.

Das 20-jährige Bestehen des Feuerwehr-Nachwuchses wurde mit einem Fußmarsch und einer Leistungspangen-Abnahme gefeiert.

shz.de von
09. September 2018, 21:39 Uhr

Ein Fußmarsch über sieben Kilometer mit diversen Aufgaben und die Abnahme von Jugendflammen der Stufen eins bis drei organisierten die Bosauer Wehren und ihr Nachwuchs am Sonnabend zum 20-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr. Gruppen von 14 Jugendwehren aus dem ganzen Kreis, insgesamt 150 Jugendliche, nahmen am Feuerwehrmarsch teil, 91 stellten sich den Aufgaben, die mit der Jugendflamme verknüpft sind.

Auf der Strecke mussten die Teams eine Reihe von Aufgaben lösen, bei denen Geschicklichkeit und Wissen verlangt wurde, zum Beispiel Blätterkunde, der Transport von Wasser in einem Becher auf einem Helm, Nagelbalken oder Holzschneiden nach geschätzter Länge: Da schaffte die Jugendwehr Kasseedorf mit verlangten 250 Millimetern eine Punktlandung. Die Kasseedorf hatten überhaupt einen guten Tag und gewannen den Wettbewerb.

Zu den Aufgaben der Jugendflamme 1 gehören ein tadelloser Notruf, Knoten und Stiche und das Ausrollen von Schläuchen, bei der Stufe 2 kommen Fahrzeug- und Hydrantenkunde sowie die Handhabung eines Feuerlöschers hinzu, bei der Jugendflamme 3 ging es um Erste Hilfe. Diese Prüfung leitete Torsten Behrmann von der Johanniter Unfallhilfe.

Von den 91 Teilnehmern bestanden 31 die Stufe 1, 36 die Stufe 2 und 24 die Stufe 3. Beim Fußmarsch gewann Kasseedorf vor den Jugendwehren Oldenburg und Bad Schwartau-Rensefeld. Neben den Jugendwehren Harmsdorf, Lensahn, Bosau, Heiligenhafen, Burg, Malente, Scharbeutz, Eutin, Süsel und Haffkrug-Pönitzer Seenplatte hatte auch die THW-Jugend Plön teilgenommen.

Sven Lange war für die Abnahme der Jugendflamme zuständig. Alexander Dau, Jugendwart und Ausrichter, dankte der großen Zahl von Helfern, ohne die so eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Bürgermeister Mario Schmidt hatte bei der Eröffnung festgestellt, dass ohne die Jugendfeuerwehr die Personalprobleme, die in einigen Wehren bestünden, nicht gelöst werden könnten. Er hob daneben das Engagement der Jugendwarte hervor.

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