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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 00:10 Uhr

VfB Lübeck setzt sich durch

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutin 08 wird beim Hallenfußballturnier um den „Seat-Cup“ in der Sieverthalle hinter dem TSV Altenholz und Strand 08 Vierter

shz.de von
erstellt am 07.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Volle Ränge, spannende Spiele und viele Tore prägten das Hallenfußballturnier der Sportvereinigung Eutin 08 um den „Seat-Cup“. Sportlicher Sieger war der VfB Lübeck, der sich mit einem 1:0-Sieg im Endspiel gegen den TSV Altenholz durchsetzte. Dritter wurde Strand 08 nach einem 3:2 im Entscheidungsschießen gegen Gastgeber Eutin 08.

Die Eutiner standen im letzten Gruppenspiel auf der Kippe. Nach dem 1:2 gegen den VfB Lübeck und dem 4:1 gegen den TSV Sarau waren die Gastgeber punktgleich mit Rot-Weiß Moisling, hatten aber die bessere Tordifferenz. Ein Unentschieden reichte den Eutinern zum Einzug ins Halbfinale. Die Moislinger legten das 1:0 vor. Dann markierte Kevin Hübner mit einem Schuss aus acht Metern, ansatzlos aus dem Fußgelenk den Ausgleich. Als sich Ahmet Erenkaya dann noch eine Zwei-Minuten-Strafe einhandelte, war die Partie für die Eutiner entschieden. „Wir haben uns ins Halbfinale gezittert“, stellte der Eutiner Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner in der Kabine fest.

Die unangefochtene Nummer eins in dieser Gruppe war der VfB Lübeck. Die Mannschaft setzte beim 9:0 gegen den überforderten TSV Sarau ein Ausrufezeichen. Stefan Richter brachte die Lübecker nach fünf Sekunden in Führung, danach spielte der Spitzenreiter der Schleswig-Holstein-Liga mit dem TSV Katz und Maus. Torwart Marco Schacht verhinderte in den zwölf Minuten ein zweistelliges Resultat.

In der zweiten Gruppe wurde der TSV Altenholz mit zwei Siegen und einem Unentschieden Erster, ihm folgte Strand 08 ins Halbfinale. Kreisligist TSV Malente landete mit dem 2:1 gegen den SV Schackendorf aus der Verbandsliga Südwest einen Achtungserfolg, schied aber als Gruppendritter aus. Strand 08 stand vor dem letzten Gruppenspiel gegen den SV Schackendorf als Zweiter fest und spielte befreit auf. Dabei verwandelten Phillip Kamke und Riza Karadas mit zwei Kunstschüssen, die jeweils vom linken Innenpfosten an den rechten Innenpfosten und von dort ins Netz sprangen, einen 1:2-Rückstand in eine 3:2-Führung, die aber die Schackendorfer noch ausglichen.

Das erste Halbfinale zwischen dem VfB Lübeck und Strand 08 begann mit zwei Großchancen für die Timmendorfer. Doch Sebastian Gohrke schoss den Ball aus sechs Metern an die Unterkante der Latte (2.), Hayri Akcasu schoss freistehend übers Tor (4.). Dann wurde der VfB Lübeck seiner Favoritenrolle gerecht. Dennis Voß nahm einen Pass in die Mitte in vollem Lauf an und spitzelte den Ball am herausstürzenden Strander Torhüter Kevin Pour vorbei zum 1:0 in die Maschen. Als sich Stefan Richter eine Zwei-
Minuten-Strafe eingehandelt hatte, machten die Timmendorfer mehr Druck. Beytullah Bilgen scheiterte jedoch an der Querlatte. Mit dem Schlusspfiff gelang Henrik Sirmais das 2:0 und damit die Entscheidung.

Im zweiten Semifinale war Veton Hodaj der Schrecken der Gastgeber. Er traf zum 1:0, Inan Akysol glich mit einem genauen Zwölf-Meter-Schuss ins linke untere Eck aus. Doch Hodaj sorgte mit einem verwandelten Neunmeter für den Treffer zum 2:1. Das war die Entscheidung. „Wir haben ein gutes Halbfinale gespielt. Vor allem hat mir unsere Deckungsarbeit in diesem Spiel gefallen. Das war in den Gruppenspielen nicht so“, übte Mecki Brunner Kritik an seinem Team.

Das „kleine Finale“ zwischen Eutin 08 und Strand 08 wurde im Strafstoßschießen entschieden. Hier scheiterten Kevin Hübner und Inan Akyol für Eutin 08 sowie Robertino Borja und Beytullah Bilgen für Strand 08. Dann trafen Tim Brunner und Florian Schumacher (mit einem frechen Lupfer in die Mitte) für die Eutiner, Riza Karadas und Yilmaz Caglar sorgten für den Ausgleich. Dann parierte Kevin Pour den Neunmeter des Eutiner Torwarts Fabian Oeser. Im Gegenzug lag Oeser beim Schuss von Pour zwar richtig, musste den harten Schuss aber passieren lassen.

Damit beendete Strand 08 das Turnier als Drittplatzierter. „Wir hätten das Neunmeterschießen gewinnen können“, räumte Kevin Hübner ein, der seinen Schuss haarscharf neben den linken Pfosten gesetzt hatte.

Im Endspiel zwischen den beiden Schleswig-Holstein-Ligisten VfB Lübeck und TSV Altenholz brachte ein strammer Schuss von Dennis Voß den entscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg des VfB Lübeck. „Wir haben faire Spiele gesehen, und auch die Zuschauerresonanz war gut“, sagte Brunner nach der Siegerehrung zufrieden. Die Schiedsrichter Alexander Hahn (SC Kellenhusen) und Samuel Scharf (TSV Lensahn) hatten die Begegnungen sicher im Griff und leiteten die Spiele konsequent.

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