Verwirrung um Einsetzstelle für das Rettungsboot

JulianHeldt_5837.jpg von
06. März 2014, 18:10 Uhr

Die Debatte um eine geeignete Einsetzstelle für das neue Rettungsboot der Eutiner Feuerwehr am Großen Eutiner See nimmt kein Ende. Die SPD-Fraktion scheiterte am Mittwochabend im Bauauschuss mit ihrem Antrag, einen Einlass am Bootsanleger Schwimmhalle einzurichten. Zuvor hatte die Ausschussvorsitzende Monika Obieray erklärt, der Eutiner Wehrführer Wolfgang Mevs habe ihr gegenüber eine Dringlichkeit des Themas verneint. Es sei ausreichend, eine Lösung bis zur Landesgartenschau zu finden.

Das wiederum brachte SPD-Politiker Klaus Kibbel auf die Palme: „Das soll mir Herr Mevs bitte hier im Ausschuss erzählen und nicht über Dritte. Ich hole hier für ihn die Kastanien aus dem Feuer.“ Bauamtsleiter Bernd Rubelt verwies auf die im Uferbereich schlummernden Altlasten der früheren Gasanstalt, die Bauarbeiten nicht ohne weitere Prüfung zuließen. Die Verwaltung favorisiere daher weiterhin die Einsetzstelle am Ruderverein. Eine Argumentation, die Kibbel nicht ohne Weiteres akzeptieren wollte. „Ich brauche genauere Informationen, warum an dieser Stelle keine Einsetzstelle sein darf.“ Auf seine Initiative beauftragte der Ausschuss die Verwaltung, entsprechende Unterlagen über die Altlasten zu beschaffen.

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