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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 23:01 Uhr

Verunsicherte Pansdorfer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga: TSV gibt das Spiel gegen Preußen Reinfeld mit dem ersten Gegentor aus der Hand

Der TSV Pansdorf verlor in der Verbandsliga Südost 0:3(0:2) gegen den SV Preußen Reinfeld. Die erste halbe Stunde hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, wenngleich die Zuspiele oft zu ungenau und überhastet wirkten. Dennoch kamen die Pansdorfer zu guten Chancen.

Nach einer Ecke parierte der Reinfelder Torhüter Sebastian Simmich mit einer Glanztat (25.). Kurz darauf klärte ein Reinfelder Abwehrspieler vor dem leeren Tor vor Paul Meins (27.). In diese Pansdorfer Drangphase hinein machten die Gäste plötzlich mehr Druck. Nach einem Rückpass auf Torwart Jens Rathje spielte dieser direkt in den Fuß des Reinfelders Dennis Sauer, der die Einladung dankend zum 1:0 annahm (32.). Nach dem Rückstand kam ein Bruch ins Pansdorfer Spiel. Bis zur Halbzeitpause stieg die Fehlpassquote und selbst kurze Pässe landeten im Aus oder beim Gegner. Reinfeld nutzte die Unsicherheit. Jan Bruegmann erhöhte auf 2:0 (38.).

Auch nach dem Seitenwechsel fehlte den Gastgebern die nötige Entschlossenheit. Die Chancen wurden nicht konsequent genutzt. Die Entscheidung fiel mit dem 0:3 durch Yannick Lütjohann (79.). Nachdem Verteidiger Felix Greger zuerst gut gegen einen anlaufenden Stürmer geklärt hatte, ging er in eine unnötige Eins-gegen-Eins-Situation mit dem zweiten Angreifer und verlor dabei den Ball.

„Das ist eine reine Kopfsache. Nach dem Rückstand lief bei uns wenig. Die Qualität ist vorhanden, doch es fehlen uns im Moment Typen, die dann Charakter zeigen und so ein Spiel wieder herumreißen. Wir haben bis zum Gegentor gut gespielt und das Spiel kontrolliert. Deshalb ist diese Niederlage sehr bitter“, fasste der Pansdorfer Trainer Dennis Jaacks seine Eindrücke zusammen.

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