Vertagt: Zuschuss für die Lichterstadt

Erstmals ist in diesem Jahr der Bahnhof bei der Lichterstadt dabei, zur Kostendeckung soll ein Zuschuss der Stadt beitragen.
Erstmals ist in diesem Jahr der Bahnhof bei der Lichterstadt dabei, zur Kostendeckung soll ein Zuschuss der Stadt beitragen.

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10. Dezember 2014, 12:31 Uhr

Die Eutiner Lichterstadt strahlt in der Adventszeit in allen Facetten. Doch ob die Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) wie im vergangenen Jahr einen Zuschuss in Höhe von 15 000 Euro für die Ausweitung und Umstellung des Lichtspektakels auf energiesparende LED-Beleuchtung erhält, steht derzeit noch in den Sternen. Der Hauptausschuss vertagte am Dienstagabend mehrheitlich die Entscheidung über einen entsprechenden WVE-Antrag. Dieser soll nun noch einmal in den Fraktionen beraten werden. Am 13. Januar will sich der Ausschuss dann erneut mit der Thematik befassen.

Das brachte Grünen-Vertreter Eike Diller in Rage: „Wir sind nicht in der Lage, so ein einfaches Ding vom Tisch zu kriegen“, schimpfte er bei einem späteren Tagesordnungspunkt. Die Zahlen seien bereits seit einem Jahr bekannt. Der Vorschlag zur Vertagung kam von SPD-Fraktionschef Hans-Georg Westphal: „Es war nicht deutlich, was für ein Antrag die WVE gestellt hatte“, begründete er die Vertagung. Die Stadt wolle aber nur Projekte fördern, nicht aber laufende Unterhaltungen.

Nachdem Arend Knoop und Andreas Booke den WVE-Antrag im Ausschuss erläutert hatten, sah Westphal allerdings schon klarer: Der Antrag habe „ganz gute Chancen“, allerdings wolle er vor einer Entscheidung noch einmal mit seiner Fraktion Rücksprache halten. Auf Nachfrage des Ausschussvorsitzenden und CDU-Fraktionschefs Matthias Rachfahl (CDU) hatte Booke bekräftigt, dass der nun gestellte Antrag zur Lichterstadt der letzte sein werde: „Es wird im nächsten Jahr zur Lichterstadt keinen neuen Antrag geben.“

Gut 14 000 Euro habe die WVE in diesem Jahr für neue öffentliche Projekte ausgegeben, erklärte Knoop. Dazu gehöre etwa die weihnachtliche LED-Beleuchtung des Bahnhofs, der verlängerten Peterstraße und der Bäume auf dem Schlossplatz. Es seien ausschließlich LED-Leuchten im Einsatz.

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