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Großer Erfolg in Eutin : Versteigerung brachte 680 Euro in die Stadtkasse

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

680 Euro erbrachte am Sonnabend die gut einstündige Fundsachen-Versteigerung der Stadt Eutin. Dabei ging aber nicht jeder Wunsch in Erfüllung.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 19:16 Uhr

680 Euro erbrachte am Sonnabend die gut einstündige Fundsachen-Versteigerung der Stadt Eutin. Mehr als 100 Interessierte hatten sich frühzeitig auf den Weg in die Weidestraße gemacht, um schon vor Beginn die wie in jedem Jahr begehrten Handys und Fahrräder zu begutachten.

Neben Modeschmuck, Taschen und Rücksäcken mit Inhalt kamen 29 Räder, zehn Handys und ein iPhone untern den Hammer von Auktionator Martin Picht, der stimmungsvoll und mit intensiven Blicken sowie auffordernden Sprüchen die Bieter zum weiteren Steigern animierte. Seinen Wunsch auf ein eigenes Handy konnte sich der zehnjährige Marcel aus Gießelrade nicht erfüllen. Die extra für die Versteigerung gesparten 17 Euro reichten für das ausgewählte Stück nicht aus. Dafür erhielt er aber für eine Uhr den Zuschlag und war mächtig stolz.

Fast im Minutentakt wechselten die Fahrräder in allen Größen und Ausführungen mit Preisen zwischen einem und 41 Euro den Besitzer. Darunter ist ein Rad, das künftig von Torben Bruhn in Wiesbaden genutzt wird. Der ehemalige Eutiner, der seine Familie besuchte, ersteigerte für 28 Euro ein gut erhaltenes Mountainbike. Ein zweites für seine Frau fand sich aber nicht.

Gleich fünf Zweiräder transportierte Andy Dräger nach Hause, der für unter 100 Euro seine zwei Kinder und die seines Bruders mit neuen „Drah-Eseln“ ausstatten wird. „Günstiger kommt man nicht an Fahrräder“, war der Sibliner zufrieden. Und „aus vier mach eins“ war die Devise von Manfred Schreiner, der in Bornhöved der Fahrrad-Bastelleidenschaft verfallen ist. Sein Einsatz lag bei insgesamt 15 Euro.

Einige Besucher der Versteigerung waren irritiert, das so viele Fahrräder nicht von ihren Besitzern gefunden wurden. Deshalb lohnt es sich auf alle Fälle beim Verlust von Gegenständen in den Bürgerbüros der Stadtverwaltung in Eutin oder Süsel nachzufragen. Dort können Fundstücke auch abgegeben werden, was ein 49-jähriger Eutiner, der in der Nähe der Schwimmhalle wohnt, regelmäßig macht. Dem OHA sagte er, dass er allein in diesem Jahr vier Fahrräder – zwei davon lagen im Wasser in Ufernähe – und ein Motorroller fand und abgab. Auch ein Ruderboot sei unter den Fundstücken gewesen.







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