MALENTE : Verständnis für Treckerblockade

Möglichem Terror zum Trotz: An einem Zugang zum Bauernmarkt war ein großer Trecker positioniert.
1 von 3
Möglichem Terror zum Trotz: An einem Zugang zum Bauernmarkt war ein großer Trecker positioniert.

Neues Sicherheitskonzept des 22. Malenter Bauernmarktes wurde von den Besuchern gut angenommen .

shz.de von
11. September 2017, 06:00 Uhr

Zum Schluss war Michael Kühn, Vorsitzender der Malenter Wirtschaftsvereinigung, dann doch noch ganz zufrieden mit dem 22. Bauernmarkt. Das hatte am Sonnabend noch ganz anders ausgesehen. „Sieben Stunden Dauerregen – das war vermutlich der schlechteste Tag des Bauernmarktes überhaupt“, so Kühn. Und trotzdem hatte er über den ersten Tag des Marktes auch Positives zu berichten: „Kaum schien die Sonne mal für 30 Minuten, da kamen die Leute. Als wenn sie darauf gewartet hätten“, freute er sich über die treuen Besucher.

Auch im „Kleinen Saftladen“ von Futura Baltica konnte man im Regen Vorteile entdecken: So mussten die Äpfel, aus denen mit einer alten Handpresse Saft wurde, wenigstens nicht mehr gewaschen werden. Geschnippelt werden mussten sie aber trotzdem. Das war die Aufgabe von Angela Krüger, Ortrud Jönck und Lieselotte Siegfried. „Das macht sogar Spaß“, sagten die Damen und versprachen, keine Würmer mit in die Schüssel zu lassen. „Wir bemühen uns, dass es vegetarischer Saft wird.“

Die Besucher fanden auf dem Markt rund um die Tews-Kate nicht nur die Klassiker wie Gemüse, Wildbratwurst und herbstliche Dekorationen. Sondern unübersehbar neue Sicherheitsmaßnahmen. An einer Seite blockierte ein großer Trecker den Zugang zur Straße, an der anderen ein Heuanhänger. Laut Kühn reagierten die Besucher darauf mit breitem Verständnis. „Die Art, wie wir die Maßnahmen in die Art des Bauernmarktes integrierten, kam gut an“, so seine Beobachtung.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen