Kasseedorf : Versöhnliche Töne auf dem Schießplatz

Den ersten Schuss im Schießsportzentrum gab Bettina Hagdorn am Sonnabend ab.  Foto: Michael Kuhr
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Den ersten Schuss im Schießsportzentrum gab Bettina Hagdorn am Sonnabend ab. Foto: Michael Kuhr

Hagedorn: Beteiligte sollten sich nach Streit vor Gericht wieder die Hand reichen

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17. Dezember 2012, 09:19 Uhr

Kasseedorf | Über 400 Gäste waren am Sonnabend zur Eröffnung des Schießsportzentrums nach Kasseedorf gekommen. Dort entsteht nach 15-jähriger Streit- und Bauzeit auf 13 Hektar Fläche das derzeit wohl modernste Zentrum für den Schießsport in Norddeutschland. Als "Frau der ersten Stunde" gab die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) den ersten Schuss ab. Und der ehemalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) weihte den Kugelstand ein.

Vor ihrem ersten Schuss schlug Bettina Hagedorn versöhnliche Töne an. Sie erinnerte an einen langen Streit zwischen Bürgerinitiativen in der Region auf der einen Seite sowie Gemeinde Kasseedorf und Jäger auf der anderen Seite, der 2009 mit dem letzten Gerichtsverfahren zugunsten der Jäger beendet worden sei. "Die gewonnenen Gerichtsverfahren sind für mich ein Qualitätssiegel", sagte Hagedorn.

Nicht gut sei, dass kürzlich in einer Dorfschaftsversammlung in Sibbersdorf "alte Gräben aufgerissen" worden seien. Das "Klein-Klein-Petita" sollte jetzt ad acta gelegt werden. Die Gerichte hätten entschieden und man sollte sich jetzt die Hand reichen. Die Region werde sehr vom Schießsportzentrum profitieren.

Christian Graf Hock, Sprecher im Schießsportzentrum, versprach, ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn aufbauen zu wollen. Er wünschte sich gegenseitiges Verständnis für die Belange: "Dazu wollen die Jäger ihren Beitrag leisten."

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