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Hoher Besuch bei der Landesgartenschau Eutin : „Verneigung vor dem Geschaffenen“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kieler Kabinett tagt in der Orangerie und zeigt sich bei einem Rundgang beeindruckt von der Landesgartenschau.

Ein älterer Herr knufft seiner Gattin in die Seite und murmelt: „Schau mal, die haben heute Ausgang.“ Es sind nicht wenige Besucher, die ebenso verwundert stehen bleiben und dem Tross an Landespolitikern zusehen, während diese über das Gartenschau-Gelände schlendern. Einige – wie Justizministerin Anke Spoorendonk – wechseln sogar kurze Worte mit den Besuchern.

Bei ihrem vormittäglichen Rundgang zeigten sich Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und seine Kabinettskollegen gestern beeindruckt von der Landesgartenschau (LGS). Albig sprach von einer „gelungenen Revitalisierung der Gartenkultur“. Und weiter: „Es ist eine große Freude, hier zu sein. Unser Besuch ist die Verneigung vor dem, was hier geschaffen wurde. Eutin ist der Sommerhit des Jahres“, sagte Albig. Ähnlich äußerte sich Umweltminister Robert Habeck: „Ein tolles Gelände – besonders die Mischung aus Landschafts- und Städtebau.“ Und Justizministerin Anke Spoorendonk ergänzte: „Ich bin sehr positiv beeindruckt.“

Pro Quartal tagt das Kieler Kabinett einmal auswärts. Der Besuch in Eutin war der zweite in Ostholstein. In der Orangerie befasste sich die Landesregierung am Mittag unter anderem mit einer neuen Bevölkerungsprognose bis 2030.

Der dienstliche Gedankenaustausch beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Sitzung. Auch beim Rundgang tauschten sich die Politiker über Themen aus. Dennoch blieb Zeit, sich Details der Gartenschau anzusehen – die beiden LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt und Martin Klehs führten die Politiker vom Haupteingang bis zur Opernscheune. Per E-Fähre ging es weiter zur Stadtbucht, von dort weiter zu Fuß durch den Seepark, anschließend retour in Richtung Orangerie. Die LGS-Macher und Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz schilderten, wie zufrieden die Eutiner und Besucher mit der LGS seien. Und Rubelt hoffte, dass „vielleicht der Geist, die Kreativität des Ortes“ auf die Politiker überspringe.

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erstellt am 28.Jun.2016 | 12:06 Uhr

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