Verletzung schockt HSG-Handballerinnen

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23. Januar 2015, 10:28 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz II kassierten in der Regionsliga bei der SG Todesfelde/Leezen II eine 12:18(7:5)-Niederlage. Das Spiel der Gäste bekam einen Knacks, als sich Saskia Zirkel bei einem Angriff eine stark blutende Platzwunde zuzog.

Die Eutinerinnen und Malenterinnen spielten in der ersten Halbzeit selbstbewusst auf. Die Abwehr habe wie aus einem Gruss gespielt und die Gastgeberinnen kaum zur Entfaltung kommen lassen. Als gelungener Schachzug habe sich die Achse mit Rückraumspielerin Lena Stahl und Kreisspielerin Alina Werner erwiesen, sagte Trainer Holger Edler. Im Zusammenspiel gelangen beiden zusammen fünf wichtige Tore. Schon in der ersten Halbzeit habe die Härte bei beiden Teams zugenommen. Der Schiedsrichter aus Kisdorf habe hier seine Linie verloren, meinte der HSG-Trainer.

In der zweiten Halbzeit habe die HSG Todesfelde/Leezen II körperbetonter gespielt. Bis zur 45. Spielminute und dem Spielstand von 12:11 sei die Begegnung ausgeglichen gewesen. Dann
habe sich Saskia Zirkel die Platzwunde zugezogen. Durch die längere Unterbrechung ging ein Schock durch die Reihen der HSG, von dem sie sich nicht mehr erholte. Einzig die beiden HSG-Rückraumspielerinnen Jelena Nowak und Linn Manthey konnten sich noch durchsetzen. Die Todesfelderinnen brachten bis zum 18:11 mit sechs Toren in Folge den Heimsieg unter Dach und Fach.

„Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen“, meinte HSG-Trainer Holger Edler nach dem Abpfiff. Am morgigen Sonntag spielt sein Team um 14 Uhr im Malenter Ernst-Rüdiger-Sportzentrum gegen den TSV Ratekau. Für die HSG Holsteinische Schweiz spielten die Torhüterinnen Svenja Lucas und Svenja Peters sowie Jelena Nowak (5/1), Alina Werner (3/1), Lena Stahl (2), Linn Manthey, Sabrina Wagner (je 1), Anna von Hinten, Saskia Zirkel, Neele Brenscheid, Finja Grundt und Ellen Franke.

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