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Verkehrsbehörde hält Fußweg für gesichert

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2015 | 16:14 Uhr

Auch im zweiten Anlauf scheiterte die Stadt Eutin bei der Kreisverkehrsbehörde: Die Anträge, für die Wisser-Schüler den Weg zur geplanten Turnhalle am alten Güterbahnhof durch diverse Maßnahmen sicherer zu machen, wurden im Kreishaus allesamt abgelehnt.

Konkret ging es um die Anlegung eines Schutzstreifens von 1,25 Meter Breite an der Elisabethstraße, um den Raum für Fußgänger noch deutlicher von der vielbefahrenen Straße abzusetzen. Dem hielt die Verkehrsbehörde entgegen: „Da auf beiden Seiten der Elisabethstraße Gehwege mit Hochbord vorhanden sind, ist eine sichere Führung des fußläufigen Verkehrs bereits vorhanden. Dafür bedarf es keiner zusätzlicher Maßnahmen.“

Ähnlich klar lehnte die Kreisverkehrsbehörde die Begrenzung auf 30 km/h auf der Elisabethstraße zwischen Weidestraße und Mahlstedtstraße ab. Auch ein Durchfahrtsverbot für Lkw wurde glatt verworfen.

Schon bei einem Ortstermin waren die Vorschläge, wie für einen möglichst ungefährdeten Transfer vom Schulgebäude am Berg zum Sportunterricht gesorgt werden könnte, bei Vertretern der Polizei und der Verkehrsaufsicht auf Skepsis gestoßen. Entgegen den Befürchtungen von Schule und Eltern hatten sie die bisherigen Verkehrsregelungen für ausreichend gehalten. Die Stadt stellte dennoch offiziell die Anträge und muss nach deren Ablehnung jetzt beraten, was zu tun ist. ,

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