Verhängnisvoller Alleingang?

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24. Juni 2016, 00:13 Uhr

Ein fader Beigeschmack bleibt: Zu Beginn des Spazierganges machte Axel Kreutzfeldt die Anwesenden darauf aufmerksam, dass „von den Verantwortlichen, die etwas zu sagen haben, kein Einsehen“ vorhanden sei, denn auch ihnen habe er einen solchen Spaziergang und seine Gutachterdienste mehrfach angeboten. Als das scheiterte, fand er bei Alexander Bauer, dem Vorsitzenden des Mobilitätsbeirates Gehör, der unter privatem Briefkopf zur öffentlichen Veranstaltung einlud, was offensichtlich nicht bei allen gern gesehen war. Denn seitdem mehren sich die Gerüchte, dass Bauer seine Tätigkeit als Vorsitzender niederlegt. Darauf angesprochen sagt er: „Ich möchte der Sitzung im September keineswegs vorweggreifen, aber ich werde mein Amt zur Verfügung stellen.“ Warum? „Ich habe den Eindruck, dass die Arbeit im Mobilitätsbeirat durch meine Person eher behindert als gefördert wird“, sagt der sonst aus anderen Ausschüssen als sehr engagierte und ambitionierte bekannte Noch-Vorsitzende.

Die unterschiedliche Auffassung, wie weit die Öffentlichkeitsarbeit eines Beirates gehen dürfe und die Querelen um den Spaziergang sollen das Fass zum Überlaufen gebracht haben, nicht aber alleiniger Grund für Bauers Entscheidung sein.

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