UVOH will vier Spuren

Positive Reaktion auf Fehmarnsund-Entscheidung

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03. September 2014, 10:56 Uhr

Positiv hat der Unternehmensverband Ostholstein-Plön auf die Entscheidung des Bunds reagiert, eine neue Querung über den Fehmarnsund zu finanzieren und damit einen möglichen Engpass nach der Eröffnung der festen Fehmarnbelt-Querung zu begegnen. „Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass dringender Handlungsbedarf besteht“, erklärte
Geschäftsführer Eberhard Rauch. Der Verband begrüße es daher sehr, dass der Bundesverkehrsminister das Land mit der Planung eines Neubaus der Fehmarnsundbrücke beauftragt habe.


Nadelöhr


Es sei von Anfang an bekannt gewesen, dass die Fehmarnsundbrücke ein Nadelöhr auf der Trasse der Hinterlandanbindung der künftigen Fehmarnbelt-Querung sein würde. Dennoch sei bei Abschluss des Staatsvertrages mit Dänemark bewusst darauf verzichtet worden, die Sundquerung mit in das Gesamtvorhaben einzubeziehen, erinnerte Rauch. Nun sei komme hinzu, dass die Tage der unter Denkmalschutz stehenden Brücke über den Fehmarnsund gezählt seien.


UVOH: Dänemark hat schon begonnen


Wie ein Ersatzbauwerk ausgestaltet werden solle, müsse den Fachleuten überlassen werden. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft sollte der Neubau jedoch vier Fahrspuren und zwei Gleise erhalten, damit das absehbare Nadelöhr verhindert werde. „Spätestens mit der für das Jahr 2021 geplanten Fertigstellung der Fehmarnbelt-Querung muss auf deutscher Seite eine leistungsfähige Hinterlandanbindung unter Einbeziehung der Sundbrücke fertig gestellt sein“, forderte Rauch. Die Dänen hätten bereits mit dem Ausbau ihrer Hinterlandanbindung begonnen.

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