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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 00:00 Uhr

UVOH unterstützt strittiges Gewerbegebiet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 19.Sep.2014 | 10:37 Uhr

Der Unternehmensverband Ostholstein-Plön (UVOH) wirft sich für ein Gewerbegebiet auf Fehmarn in die Bresche, mit dem die Firma Baltic FS den Bau der Festen Fehmarnbelt-Querung unterstützen will. „Der Unternehmensverband, dem Baltic FS als Mitgliedsunternehmen angehört, sieht mit großer Sorge, wie hier einmal wieder ein wirtschaftliches Vorhaben schon im Entstehungsprozess mit gezielter Meinungsmache und Unterstellungen torpediert wird“, beklagte UVOH-Vorsitzender Werner Süß. Er betonte, dass es sich lediglich um ein zeitlich begrenztes Gewerbegebiet handele, dessen Nutzung durch eine entsprechende Bauleitplanung seitens der Stadt Fehmarn noch detailliert festzulegen sei.

Den Fehmaraner Bürgern werde mit Begriffen wie „Industrieareal“ und „Mammutvorhaben“ unnötig Angst gemacht. „Hier tritt ein Muster zu Tage tritt, wie es inzwischen bei vielen großen Infrastrukturprojekten in der ganzen Republik zu erkennen ist“, bedauerte Süß. Wirtschaftliche Entwicklung und Prosperität würden gleichgesetzt mit Umweltzerstörung und Verlust von Lebensqualität.

Der Bau der Festen Fehmarnbelt-Querung sei nicht von der Einrichtung des temporären Gewerbegebiets abhängig, sagte Süß. „Wenn wir aber wollen, dass auch die regionale Wirtschaft an diesem Großprojekt angemessen beteiligt wird, dann müssen die Voraussetzungen dazu zeitgerecht geschaffen werden.“ Sonst hole sich ein anderer das Stück aus dem Kuchen.

Die Baltic Facility Solutions GmbH & Co. KG ist ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Region, die dem künftigen Hauptauftragnehmer ein „Rundum-Sorglos-Paket“ auf den Gebieten Sicherheit, Bau, Ver- und Entsorgung, sowie Dienstleistung anbieten will. Dazu plant sie ein Gewerbegebiet zwischen der künftigen Gleiszufahrt zum Tunnel und der Ortschaft Marienleuchte. Eine Bürgerinitiative engagiert sich dagegen.

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