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UV Ostholstein-Plön unterstützt Bahn-Pläne bei Belt-Querung

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit großer Genugtuung hat der Unternehmensverband (UV) Ostholstein-Plön die Nachricht aufgenommen, dass die Deutsche Bahn einen Vorschlag zur Verringerung so genannter „gefangener Flächen“ vorgelegt hat. Wie berichtet, haben die Planer der Bahn ein Konzept entworfen, das diese für die Landwirtschaft nur noch schwierig zu bewirtschaftenden Flächen zwischen Schiene und Autobahn deutlich verringern soll, indem die Trasse planerisch in weiten Teilen mit der Autobahn gebündelt wird. Per Sondergenehmigung sei es möglich, den Abstand zwischen den beiden Verkehrsträgern in einigen Bereichen auf bis zu 14,35 Meter zu reduzieren.

Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmensverbandes, Werner Süß (Foto), begrüßt diese Nachricht. „Diese Plananpassung würde eine Reduzierung der sogenannten ,gefangenen Flächen’ von rund 43 Hektar bedeuten. Unser Mitglied, der Kreisbauernverband Ostholstein-Lübeck, fordert seit langem für die Region einen möglichst flächenschonenden Aus- und Neubau der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung.“ Mit dem neuen Konzept komme die Bahn den Forderungen der Landwirte nun entgegen. Süß weist darauf hin, dass das Konzept zwar noch der Abstimmung mit den Beteiligten bedürfe, ist jedoch zuversichtlich, dass man sich einigen werde. „Es geht jedoch nicht nur um die Schienenanbindung, sondern aktuell auch um die Erwiderungen auf die 12  600 Einwendungen aus dem zweiten Beteiligungsverfahren zum Planfeststellungsverfahren für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels“, so Süß weiter. Die Planungsgesellschaft Femern A/S hat diese Erwiderungen auf 12  600 Einwendungen am 15. Februar an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV) als der zuständigen Planfeststellungsbehörde übermittelt. „Es gibt Bedenken, dass der LBV derzeit noch nicht über die erforderlichen personellen Kapazitäten zur raschen Abarbeitung der Einwendungen verfügt. Wir fordern Landesregierung und LBV dringend auf, vor dem Hintergrund der bereits verstrichenen langen Zeit für eine zügige Bearbeitung zu sorgen.“

Der UV Ostholstein-Plön und die Mehrheit seiner Mitglieder sehen im Bau der festen Querung über den Fehmarnbelt große Chancen für die Wirtschaft und vor allem auch für den Tourismus in der Region.

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erstellt am 28.Feb.2017 | 14:30 Uhr

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