Urban Sketching: Wenn der Fehler zum Programm wird

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11. August 2018, 16:53 Uhr

Die Eindrücke, die Tine Klein (Foto, 2. von rechts) im vergangenen Jahr beim Urban-Sketching-Symposium in Eutin gewann, waren so positiv, dass die Schweizer Dozentin am Wochenende auf Einladung von Ulrike Plötz (rechts) erneut in die Kreisstadt kam – für einen zweitägigen Workshop.

Nach dem Theorieteil in den Räumen der Volkshochschule ging es für die an beiden Tagen insgesamt 15 Teilnehmer am Freitag noch ins eigentliche Terrain der Zeichner, die Innenstadt. Wegen des unbeständigen Wetters am Sonnabend zogen sich die Sketcher ins Ostholstein-Museum zurück. Anstelle von Stadtlandschaften stand dort das Zeichnen von Menschen auf dem Programm.

Eine der Aufgaben im Museum: Ein Modell zu Papier bringen, das in Bewegung ist. Wie das geht, demonstrierte Tine Klein mit Hilfe von Kursteilnehmerin Hannelore Keim (Mitte) aus Hamburg. Die Dozentin brachte einfach die sich ändernden Umrisslinien aufs Papier. „Sobald man anfängt nachzudenken, geht es nicht mehr“, beschrieb Tine Klein ein Problem beim Zeichnen. Deshalb seien Übungen, bei denen der Fehler zum Programm werde, so wichtig, erläuterte sie den Sinn der Aktion.

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