Unternehmer und CDU mit vielen Übereinstimmungen

Im Gespräch: (von links) Malte Schildknecht (CDU), UV-Vorsitzender Werner Süß, UV-Geschäftsführer Eberhard Rauch und CDU-Kreisvorsitzender Werner Kalinka.
Im Gespräch: (von links) Malte Schildknecht (CDU), UV-Vorsitzender Werner Süß, UV-Geschäftsführer Eberhard Rauch und CDU-Kreisvorsitzender Werner Kalinka.

Der Kreis Ostholstein und die Landeshauptstadt Kiel sind die Partner des Kreises Plön

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20. Januar 2015, 11:11 Uhr

Ein hohes Maß an Übereinstimmung haben der Unternehmensverband Ostholstein-Plön e.V. (UV) und der CDU-Kreisverband bei einem Gedankenaustauch in Plön verzeichnet. „Für den Kreis Plön ist nicht nur Kiel ein Partner, sondern auch Ostholstein. Eine einseitige Kiel-Fixierung des Kreises Plön wäre nicht sachgerecht“, so UV-Vorsitzender Werner Süß und CDU-Kreisvorsitzender Werner Kalinka. Es gebe zwischen den beiden Landkreisen eine Vielzahl gemeinsam berührender Themen und Interessen.

Eine gute Nachbarschaft zwischen Kiel und dem Kreis Plön müsse durch die Landeshauptstadt nicht nur erklärt, sondern auch praktiziert werden, sagten beide mit Blick
auf das Beispiel Ostseepark Schwentinental: „Wir haben die besondere Situation der beiden Zentren Kiel und Lübeck mit ihren Umlandgemeinden in den Kreisen Plön und Ostholstein im Blick und kümmern uns um die Interessen der dort ansässigen Wirtschaft“, sagte UV-Geschäftsführer Eberhard Rauch.

Voraussetzung für Mobilität sei vor allem ein gut ausgebautes und intaktes Straßennetz. Unternehmer und CDU sind sich einig, dass eine Stadtregionalbahn keine wirtschaftliche Verbesserung für die Region mit sich bringen würde.

Wichtig sei, dass der Konsolidierungs-Kurs bei den öffentlichen Haushalten fortgesetzt oder zumindest eingeleitet werde. Solide und nachhaltige Finanzpolitik sei für die Wirtschaft von größter Bedeutung. Die Verschuldung Kiels gehe auf die ein Milliarden-Euro-Grenze zu. „Kiel ist auf dem Weg zu negativem Eigenkapital“, so Süß. Kalinka und Süß: „Bevor man dem Umland Ratschläge erteilt, sollte man erst mal zu Hause zumindest die wichtigsten Probleme angehen.“

Der Unternehmensverband und der CDU-Kreisverband vereinbarten, den Gedankenaustausch fortzusetzen. Relevante Themen seien die Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft, die seit Jahren ständige Steigerung der Strompreise, die ständig wachsende Flut an Vorschriften, die vor allem die kleineren Betriebe belastete, die Arbeitsschutzbedingungen sowie eine Realisierung und Förderung des Breitbandausbaus, bei dem auch vor allem Bund und Land gefordert seien.

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