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Wirtschaft : Unternehmensverband fordert „Mut zu Veränderungen“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Vor 100 geladenen Gästen feierte der Unternehmensverband sein 25-jähriges Bestehen

von
erstellt am 11.Apr.2014 | 13:47 Uhr

Der 1989 gegründete Unternehmensverband Ostholstein-Plön wird auch künftig selbstbewusst als Vertreter der regionalen Wirtschaft zwischen Lübeck und Kiel fungieren. Diesen Anspruch bekräftigte der Vorsitzende Werner Süß in der Jubiläumsveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Verbandes.

Die Feier fand mit rund 100 Gästen und Mitgliedern in der Kulturscheune des Resorts Schloss Weißenhaus statt. Dessen Eigentümer Jan Henric Büttner zog in einem Grußwort den Hut vor dem Elan, mit dem die überwiegend mittelständischen Unternehmensvertreter durch den Verband ihre Interessen artikulierten.

Auch Landrat Reinhard Sager applaudierte der Verbandsgründung: „Sprachrohr der Wirtschaft in einer Region mit 350 000 Einwohnern zu sein ist eine Idee, die nach wie vor frisch wirkt.“ Zugleich beschwor er die Aufgabe, dass sich die Region „nicht abhängen“ lassen dürfe. Dafür seien weitere Anstrengungen und Impulse im Tourismus, im Breitband-Ausbau, aber auch bei der Finanzausstattung der Kommunen notwendig.

Damit stimmte Verbandschef Werner Süß weitgehend überein. Er appellierte an den Willen, künftigen Generationen die Zukunft nicht durch das Aufschieben von fälligen Entscheidungen zu verbauen: „Auch heute brauchen wir unbedingt den Mut zu Veränderungen, damit wir die Zukunft gestalten können.“

An der Verbandsspitze wurde Süß für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Reimer Jens. Neu in den Vorstand gewählt wurden Angela Metzler (Eutin), Patrick Gütschow (Oldenburg), Friedrich Klingenburg (Lütjenburg) und Gerd Wilkens (Schönberg). Feierlich verabschiedet wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder aus der Gastronomie, Peter Lüttgens und Klaus-Dieter Dehn.

Den Festvortrag hielt der Meteorologe Dr. Meeno Schrader zur Frage, wie sich der Klimawandel regional auswirken werde. Auf Ostholstein und Plön lasse sich das so genau nicht herunterbrechen, schränkte Schrader ein. Aber dass insgesamt die Winter wärmer und regenreicher werden, stehe angesichts der langjährigen Vergleichsdaten fest. Und er bereitete die Versammlung darauf vor, dass der Meeresspiegel am Land zwischen Nord- und Ostsee bis zum Jahr 2100 um bis zu 80 cm steigen werde. Beim Büfett wurde trotzdem munter diskutiert und gescherzt.

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