Plön : Unmut über Hundeplatz am Trentsee

Gina Böhrens, Trägerin der Bürgermeister-Kinder-Medaille, trug sich gestern Abend ins Goldene Buch der Stadt Plön ein.
Gina Böhrens, Trägerin der Bürgermeister-Kinder-Medaille, trug sich gestern Abend ins Goldene Buch der Stadt Plön ein.

Ratsversammlung in Plön: Gina Böhrens trug sich für Bürgermeister-Kinder-Medaille ins Goldene Buch der Stadt ein

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28. Februar 2018, 11:42 Uhr

Es war gestern Abend der Höhepunkt der Sitzung der Ratsversammlung in der Schiffsthalaula: Stadtführerin Gina Böhrens trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Anlass war die Verleihung der Kinder-Medaille während des Neujahrsempfanges. Damit wurde das Engagement der ehrenamtlichen Stadtführerin ausgezeichnet. Das Sahnehäubchen mit dem Eintrag ins Goldene Buch folgte gestern Abend, weil beim Neujahrsempfang schlicht keiner daran gedacht hatte.

So fassten die Ratsleute einstimmige Beschlüsse über die vorbereitende Untersuchung zum Städtebauförderungsprogramm Aktive Stadt- und Ortszentren sowie den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den B-Plan 6 Johannisstraße und Teile der Hans-Adolf-Straße. Der Jahresabschluss der Stadt für 2014 wurde nach kurzer Diskussion genehmigt. In diesem Jahr sollen noch die Abschlüsse 2015 und 2016 durch die Verwaltung erstellt werden.

Den größten Raum nahm gestern Abend aber die Einwohnerfragestunde ein. Astrid Schulz-Evers beklagte das Vorhaben der Stadt, am Trentsee einen Hundeplatz zu errichten (der OHA berichtete). Der Standort sei ein Vogelschutzgebiet und damit nicht als Hundeplatz geeignet. Zudem seien die Kosten mit 9500 Euro für die defizitäre Stadt zu hoch. Es fehle ein Rahmenplan oder Konzept mit Regeln klagte Schulz-Evers. Einer anderen Anwohnerin und Hundehalterin aus der Bürgermeister-Kinder-Straße ist der Platz zu klein. So würden Aggressionen unter Hunden geschürt, meinte sie.

Bürgermeister Lars Winter verwies auf die nächste Sitzung des Fachausschusses am 15. März im Rathaus. „Ich versuche Lösungen zu finden und nicht Problemen auszuweichen“, verwies Winter auf die seit 2005 währende Diskussion um den Hundeplatz. Nabu, Umweltamt und Umweltbeauftragter hätten sich für den eingezäunten rund 1600 Quadratmeter großen Platz am Trentsee als Hundeplatz ausgesprochen. Einen Rahmenplan gebe es noch nicht, aber Vorstellungen schon. Der Platz solle nur über Tag geöffnet werden und der Bauhof werde die Fläche pflegen. Lars Winter, selbst Hundehalter, meinte, dass der Platz für zehn Hunde auf einmal ausreiche. Über Öffnungszeiten könne man noch sprechen.

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