Heiligenhafen : Unfall auf der A1 mit drei Schwerverletzten - Ermittlungen gegen „Gaffer“

<p>Rettungskräfte am Einsatzort: Das Dach des Unfallwagens musste entfernt werden, um die eingeklemmten Insassen zu retten.</p>

Rettungskräfte am Einsatzort: Das Dach des Unfallwagens musste entfernt werden, um die eingeklemmten Insassen zu retten.

Aus ungeklärter Ursache kam der Wagen von der Fahrbahn ab. Die drei Insassen werden schwer verletzt.

shz.de von
28. Juli 2016, 13:43 Uhr

Heiligenhafen | Nach einem Unfall auf der A 1 bei Heiligenhafen (Kreis Ostholstein) am Mittwochabend mit drei Schwerverletzten ermittelt die Polizei gegen einen „Gaffer“. Der Mann hatte nach dem Unfall von der Gegenfahrbahn aus Fotos von dem Unfall gemacht, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Für zwei der Verletzten bestand zunächst Lebensgefahr.

Ein 55 Jahre alter Mann aus Ostholstein war aus unklarer Ursache an der Anschlussstelle Heiligenhafen mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich unter der Leitplanke verkeilt. Der Fahrer und sein 18-jähriger Sohn wurden im Fahrzeug eingeklemmt und erlitten lebensbedrohliche Verletzungen. Eine 17 Jahre alte Mitfahrerin wurde schwer verletzt.

Das Fahrzeug wurde durch den Aufprall unter die Leitplanke gedrückt. Die Feuerwehr musste das Autodach abheben, um die Insassen zu retten. Die Leitplanke wurde dabei ebenfalls entfernt. Zusätzlich waren die Rettungshubschrauber Christoph 12 aus Siblin und Christoph 42 aus Rendsburg mit im Einsatz.

Die Autobahn war in beide Richtungen voll gesperrt, ein Großaufgebot der Polizei regelte den Verkehr. Aus Richtung Großenbrode staute sich der Verkehr über circa fünf Kilometer.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Heiligenhafen und Großenbrode, der Rettungsdienst des ASB und DRK, der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert