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Julia Freese : Unermüdlicher Einsatz für den Kurpark

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Kurpark in Malente gilt als eines der bedeutendsten Zeitdokumente der 1960er Jahre in Schleswig-Holstein – geschaffen von Karl Plomin, einem der herausragendsten Gartenarchitekten seiner Zeit. Dass der Kurpark heute ein Aushängeschild ist, verdankt die Region auch Julia Freese.

Bei Gartenfreunden in ganz Deutschland hat Malente einen Namen. Es ist der Kurpark, der für Bewunderung sorgt. Die denkmalgeschützte Gartenanlage gilt als eines der bedeutendsten Zeitdokumente der 1960er Jahre in Schleswig-Holstein – geschaffen von Karl Plomin, einem der herausragendsten Gartenarchitekten seiner Zeit. Dass der Kurpark heute ein Aushängeschild ist, verdankt die Region auch Julia Freese.

Die 62-jährige Malenterin hat kräftig daran mitgewirkt, das seit 2003 denkmalgeschützte Garten-Kunstwerk aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken, in das es in den 1990er Jahren versunken war. Mit Leidenschaft widmet sich Julia Freese und der von ihr mitgegründete, etwa 70 Mitglieder starke Verein „Freunde des Kurparks“ dem Erhalt und der Pflege: Sie pflanzten nicht nur Blumen und setzten Stauden. Sie haben auch einen Kurpark-Kalender aufgelegt, weit über 100 Gruppen durch den Park geführt und nach Kräften dafür gesorgt, das Kleinod im Herzen der Malenter zu verankern: Sei es durch die Veranstaltung „Kunst im Kurpark“, bei der Künstler aus ganz Deutschland ihre Werke präsentierten, oder durch Feste wie das Weihnachtsdorf, das aufgrund seines stimmungsvollen Ambientes jedes Jahr wieder viele Besucher anzieht.

Rund 1,5 Millionen Euro, darunter viele Fördergelder, investierte die Gemeinde vor einigen Jahren in ihren Kurpark. Die Aktivitäten des Vereins waren dabei eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Den Geldgebern war es wichtig, in ein Projekt zu investieren, das mit der Bevölkerung verbunden ist.

Von Rückschlägen lassen sich Julia Freese und ihre Kurparkfreunde nicht entmutigen. 2012 platzte ihr viele Jahre alter Traum, Plomins Steganlage mithilfe von 30 000 Euro gesammelten Spenden und Fördergeldern wieder aufzubauen. Kurz vor dem Ziel scheute die Gemeinde das finanzielle Risiko. Doch Julia Freese hat bereits einen neuen Weg im Blick, wie die Steganlage doch noch verwirklicht werden kann.

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erstellt am 26.Okt.2013 | 00:35 Uhr

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