Plön : Und jetzt schnell Anträge stellen

Ina Steude ist Klimamanagerin für die kreiseigenen Liegenschaften im Kreis Plön.
Ina Steude ist Klimamanagerin für die kreiseigenen Liegenschaften im Kreis Plön.

An acht kreiseigenen Schulen werden zusammen 19 Ladestationen für Elektro-Autos aufgebaut

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08. Februar 2019, 00:36 Uhr

Plön | Der Klimaschutz wird beim Kreis Plön groß geschrieben. Ein Verdienst der deshalb eingestellten Klimamanagerin Ina Steude ist der Bau von 16 neuen Ladestationen an acht Standorten für Elektroautos an öffentlichen Gebäuden des Kreises Plön. Kostenpunkt: 109 000 Euro, Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beteiligt sich mit einem Zuschuss von 43 000 Euro.

Kommunen, die mit dem Kreis in Sachen Ladestationen nachziehen wollen, müssen sich beeilen. Zuschüsse für die nächste Förderperiode müssen bis zum 28. Februar gestellt werden, sagte Ina Steude gestern in einem Gespräch mit Journalisten.

Zwei Jahre später wurde 2016 der erste Antrag gestellt Ina Steude, Klimaschutzmanagerin
 

2014 fasste der Kreistag den Beschluss, ein Klimamanagement für die kreiseigenen Liegenschaften einzuführen. Dabei stand auch die Elektromobilität im Mittelpunkt. „Zwei Jahre später wurde 2016 der erste Antrag gestellt“, erinnert sich Ina Steude. Damit sollte eine Infrastruktur im Kreis Plön zum Aufladen von Elektrofahrzeugen errichtet werden. Besonders die Kreisverwaltung sollte den ersten Schritt gehen und Ladestationen bauen.

Doch als der Startschuss gegeben werden sollte waren allerdings die Fördermittel schon vergeben. „So wurde ein Jahr später erneut ein Förderantrag gestellt“, sagte Ina Steude. Und das endlich mit Erfolg. Zum Weihnachtsfest 2018 kam der positive Förderbescheid und erste Aufträgen konnten vergeben werden.

In Heikendorf wird der Schulneubau noch abgewartet

So sollen acht Schulen, die vom Kreis bewirtschaftet werden, mit jeweils zwei Ladepunkten ausgestattet werden. Bis Ende des Jahres werden sieben Schulen das Angebot vorhalten können, mit Heikendorf wird wegen des beabsichtigten Neubaus noch gewartet, so Steude. Die erste Anlage wird an der Zulassungsstelle in Plön erbaut. Der Auftrag sei erteilt.

Der Strom komme in erster Linie aus der Wasserkraft, so Ina Steude. Angeboten würden zwei mal 22 Kilowatt mit dem Steckertyp 2. Die Stationen seien rund um die Uhr bereit. Durch einen QR-Code werde der Nutzer über das Smartphone freigeschaltet. „Jetzt wäre es sehr schön, wenn auch die Gemeinden nachziehen“, sagte die Klimamanagerin. Sie rechnet mit Verbrauchskosten von rund 200 Euro Pro Ladestation im Jahr.

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