Neustadt : Umbau der „Alten Hochtorschule“ kann beginnen

825.000 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“.
825.000 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“.

825.000 Euro Städtebaufördermittel von Bund und Land stehen für Sanierung zur Verfügung.

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21. Oktober 2020, 13:58 Uhr

Neustadt/KIEL | Die „Alte Hochtorschule“ kann umfangreich umgebaut, saniert und modernisiert werden. Für die geplanten Baumaßnahmen erhält Neustadt jetzt, wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, 825.000 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier. Die Stadt beteiligt sich mit etwa 92.000 Euro an den Gesamtkosten von 917.000 Euro.

Teil der Jacob-Lienau-Gemeinschaftsschule

Das denkmalgeschützte Gebäude ist Teil der Jacob-Lienau-Gemeinschaftsschule und wird nach Unterrichtsschluss unter anderem von mehreren Vereinen und der Volkshochschule genutzt.

„Das Projekt ist gleich aus mehreren Gründen sehr positiv: Ein Stück Neustädter Geschichte bleibt erhalten, Schule, Vereine und Volkshochschule bekommen für ihren Unterricht und ihre Angebote zusätzlichen Platz und es wird bestehende Bausubstanz weiterverwendet“, sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Reaktivierung ungenutzter Räume

Im Zentrum der Arbeiten steht die Reaktivierung mehrerer bislang ungenutzter Räume im Dachgeschoss. Durch das zusätzliche Platzangebot sollen unter anderem zusätzliche Angebote im Bereich der Integration und Teilhabe möglich werden. Außerdem werden Barrierefreiheit und Brandschutz in der „Alten Hochtorschule“ verbessert.

Raum für Austausch und Begegnung

Der Investitionspakt ergänzt seit dem Jahr 2017 die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung. Gefördert werden zum Beispiel Kitas, Schulen, Bibliotheken, Jugendtreffs und Bürgerhäuser in den Städtebauförderungsgebieten. Vor allem diese sogenannte Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen würden Raum für Austausch und Begegnung der in der Nachbarschaft lebenden Menschen bieten, teilte das Land mit. Die Förderung dieser Einrichtungen muss dem jeweiligen integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept der Gemeinde entsprechen.

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