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Ulrich Schütt punktet in der 2. Liga beim Rendsburger Sieg gegen Uetze

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Für die Eutiner Sportschützen hatte der 60-jährige Polizeibeamte Ulrich Schütt über 14 Jahre mit der stets erfolgreichen Verbandsligamannschaft versucht, den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord der Luftpistolenschützen zu erreichen. Immer wieder klappte es nicht. Jetzt steht Schütt, der in Haffkrug lebt, im Team des PC Rensburg und sorgte mit für die ersten Punkte beim Saisonauftakt.

„Ich wollte sportlich einfach noch einmal diese Herausforderung, wer weiß, wie lange ich so gute Leistungen wie zuletzt noch bringen kann“, nannte Ulrich Schütt das Mitmachen bei den ihm vertrauten Rendsburgern. Gern erinnert er sich an den Gewinn der Bronzemedaille in der Seniorenklasse vor einem Jahr bei den deutschen Meisterschaften in München. „Meine Mannschaftskameraden kenne ich durch den Besuch verschiedener Schießsportwochen und durch die Meisterschaften schon gut dreißig Jahre. So habe ich mich gleich heimisch gefühlt.“ Seinen ersten Auftritt in der Fünfermannschaft hatte er jetzt in Rendsburg gegen den starken SV Wathlingen. Dabei sorgten die erfahrenen Uwe Hofmann (381:378) und Joris Feindt (375:367) für Punkte, doch Schütt (367:379) und zwei Teammitglieder unterlagen. Das knappe 2:3 hatten die Gastgeber aber durchaus einkalkuliert.

Nachmittags ging es beim 4:1 gegen den SV Uetze aber zur Sache. „Ein wenig mehr Anspannung als in der Verbandsliga vor dem ersten Wettkampf war da schon“, stellt Schütt fest. Ulrich Schütt war jetzt mit seinen 375:366 Ringen zufrieden, auch Helge Hagen konnte mit 372:368 punkten. Pech hatte Jürgen Scheer beim 363:365. Im zweiten Wettkampf treffen die Rendsburger am 17. November auf den Tabellenzweiten Barmke und Bassum.

Übrigens legt Ulrich Schütt Wert darauf, dass er noch Mitglied bei den Eutiner Sportschützen und im PSV Eutin bleibt. „Es gibt schließlich noch eine Menge anderer Disziplinen im Schießsport. Und demnächst bin ich ja im Ruhestand.“

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