Plön : Ulf Demmin mit dem TSV zufrieden

Ehrung für die Fortgeschrittenengruppe der Einradfahrer des TSV Plön durch den Vorsitzenden Ulf Demmin.  Fotos: emm
Ehrung für die Fortgeschrittenengruppe der Einradfahrer des TSV Plön durch den Vorsitzenden Ulf Demmin. Fotos: emm

81 Mitglieder besuchten am Freitag die Jahresversammlung im Sportheim. Im Jahr 2014 wird der Verein 150 Jahre alt und sucht für die Feierlichkeiten noch Helfer.

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28. März 2011, 11:06 Uhr

Plön | Zufrieden mit dem zurückliegenden Jahr zeigte sich der Vorsitzende des TSV Plön am Freitag auf der Jahresversammlung. Vor 81 Mitgliedern und Gäste im Sportheim freute er sich über die komplette Renovierung des Gastraums und der Geschäftsstelle, neues Mobiliar und die Herstellung des Außenbereichs.

"Der Vorstand ist stolz diese Aufgabe ohne Kredite und Beitragserhöhung gewuppt zu haben", sagte Demmin. Ohne Unterstützung sei das nicht möglich gewesen. Eine Erbschaft, Gelder von Sponsoren und das finanzielle Entgegenkommen der Baufirmen trugen dazu bei.

"Erhebliches Kopfzerbrechen" bereiteten der Führungsriege ein Einbruch mit erheblichen Zerstörungen im Clubheim und gleich zwei Wasserrohrbrüche, die unkompliziert mit der Versicherung abgewickelt wurden. Erfreut zeigte sich Demmin, dass die Förde Sparkasse ihr Sponsoring mit dem Verein fortführt.

Die Agenda 2011 ist mit einer langen Liste gefüllt: Für die Sanierung der Damen-Sanitärräume sind Kostenvoranschläge in Arbeit. Bei der Nutzung des Schlossgarten-Stadions schloss Demmin eine Beteiligung durch den TSV Plön aus, weil "der Verein dazu finanziell nicht in der Lage ist".

Der Vorstand richtet derzeit seinen Blick auf das 150-jährige Jubiläum 2014. Bisher haben sich lediglich drei freiwillige Mitarbeiter für den Festausschuss gemeldet. Um die älteste Vereinsfahne in voller Pracht wehen zu lassen, konnte für die kostenintensive Restaurierung ein Sponsor gefunden werden.

Nicht ohne Stolz informierte Kassenwart Rolf Witt die Mitglieder, dass die Kassenbücher des Vereins nach 2009 zum zweiten Mal mit einem Plus von rund 200 Euro abschließen. Auch die negative Mitgliederentwicklung scheint gebannt. Am 31. Dezember hatte der Verein 1993 Mitglieder - davon 937 unter 18 Jahren. Derzeit sind 2001 TSV-ler gemeldet.

"Die Stadt und der Schulverband werden weiterhin allen Plöner Sportvereinen die Nutzung der Sportplätze und Sporthallen kostenlos zur Verfügung stellen", betonte Bürgervorsteher Hans-Jürgen Kreuzburg vor der Versammlung. Auch, wenn die Kommunalaufsicht die Stadt ständig auffordere alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen, sei sich die Politik einig, keine Nutzungsgebühren zu erheben. Wie auch in den Vorjahren werde die Stadt nur noch Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in den Vereinen fördern.

Das brachte den Vorsitzenden des Kreissportverbandes Plön, Axel Krüger, auf den Plan, der mit Blick auf den demografischen Wandel künftig auch die Förderung der Älteren anmahnte. Zudem informierte er, dass in dem bis Ende 2014 geschlossenen Vertrag zwischen dem KSV und dem Kreis erstmalig eine 20prozentige Unterstützung für Sanierungen und zehn Prozent für Neubauten in Vereinen festgeschrieben seien.

Sportwart Benjamin Hintz ehrte in diesem Jahr die zwölfköpfige Fortgeschrittenengruppe der Einradsparte unter der Leitung von Katharina Cassebaum. Er würdigte die sportlichen und sozialen Leistungen von Nina Matysiak, Hanna Beuck, Michelle Rohla, Sara Lorenzen, Jykke Bewarder, Feline Kraack, Pauline und Pia Frey, Jessica Nega, Patricia Eidmann, Catinka Schäfer und Fiona Radon. Zu ihren größten Erfolgen zählt die Teilnahme beim Wettbewerb "Rendevouz der Besten" zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg mit dem Prädikat "ausgezeichnet".

Kleine Veränderungen gab es nach den Wahlen: Dieter Willhöft wurde zum Pressewart gewählt, und Peter Vollquartz übernimmt den Posten des aus beruflichen Gründen zurückgetretenen Uwe Hansen als Vorstandsmitglied. Kristina Neumann und Bruno Brillert wurden als Vorstandsmitglieder bestätigt. Auch Knut Sengebusch, Günter Klose, Eckhard Schönies und Erika Petersen bleiben dem Verein als die Mitglieder des Schiedsgerichts für weitere vier Jahre erhalten.

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