Lensahn : Übungsplatz der Feuerwehr komplett

Architekt  Thomas Uhlen (li.) übergab einen silbernen Schlüssel an Landrat Reinhard Sager (Mitte), der seinerseits einen roten Schlüssel an Kreiswehrführer Ralf Thomsen gab. Fotos: Resthöft
1 von 2
Architekt Thomas Uhlen (li.) übergab einen silbernen Schlüssel an Landrat Reinhard Sager (Mitte), der seinerseits einen roten Schlüssel an Kreiswehrführer Ralf Thomsen gab. Fotos: Resthöft

Anbau der Feuerwehrtechnischen Zentrale wurde offiziell eingeweiht

shz.de von
27. April 2013, 09:14 Uhr

Lensahn | Nicht nur ein, sondern gleich zwei überdimensionale symbolische Schlüssel wurden gestern bei der Einweihung des Anbaus der Kreisfeuerwehrzentrale in Lensahn überreicht. Den ersten, silbernen, bekam Landrat Reinhard Sager vom Architekten Thomas Uhlen. Sager wiederum übergab einen feuerwehrroten Schlüssel an Kreiswehrführer Ralf Thomsen.

Fast genau ein Jahr lag zwischen der ersten Baubesprechung am 16. Januar 2012 und dem ersten Lehrgang in den neuen Räumen am 25. Januar 2013. In dieser Zeit wurden auf rund 300 Quadratmetern ein Schulungsraum, Toiletten, Umkleideräume und eine Atem-Schutz-Werkstatt gebaut. Räume, die für die Ausbildung der Feuerwehrleute im Kreis dringend gebraucht werden. "Schon 1992 wurde festgestellt, dass es für praktische Übungen zu wenig Platz gibt", berichtete Kreiswehrführer Thomsen.

Als funktional und in sich schlüssig bezeichnete Architekt Uhlen den in Holzrahmenbau erstellten neuen Gebäudeteil. Die Kosten dafür betrugen rund 857 000 Euro. Die Herstellung des gesamten Übungsplatzes mit Außenanlagen und Anbau kostete sogar 1 763 000 Euro. Der Kreis Ostholstein finanzierte davon 1 463 000 Euro aus eigenen Mitteln, 300 000 Euro stammen aus der Feuerschutzsteuer. Mit diesem

Anbau ist der Feuerwehr-übungsplatz nun komplett.

Mit der Einweihung des Anbaus sei der Übungsplatz in seiner Ausbreitung und seiner Notwendigkeit endlich komplett, sagte Landrat Sager bei der Feierstunde. Angesichts der inzwischen 30 verschiedenen Ausbildungsthemen und mit rund 70 ehrenamtlichen Ausbildern "kann man eigentlich nicht genug investieren", so Sager.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen