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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 09:15 Uhr

Übles Foul gegen Timmendorfer Jason Horst

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf kehrte mit einem knappen 5:4(1:1, 0:2, 4:1)-Sieg von den Hannover Indians zurück und festigte damit den dritten Tabellenplatz. Die Entscheidung fiel in den letzten fünf Minuten, als die „Beach Boys“ nach einem üblen Foul an Jason Horst in Überzahl zwei Tore erzielten.

Die rassige Partie verlief im ersten Drittel ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die Indians gingen vor rund 2400 Zuschauern in der 16. Minute in Führung, doch Patrick Saggau glich zwei Minuten später zum 1:1-Pausenstand aus. Im mittleren Abschnitt waren die Gastgeber tonangebend. „Da haben wir das Spielen eingestellt und nur noch zugeschaut“, kritisierten Trainer Sven Gösch. Zunächst konnte Goalie Matthias Rieck einen Penalty abwehren, doch gegen die Treffer in der 34. und 39. Minute war er machtlos.

Das letzte Drittel verlief turbulent. Rino Schroeder verkürzte in der 43. Minute auf 3:4. Die Timmendorfer stürmten weiter, wurden aber mit einem Konter in der 47. Minute kalt erwischt. Mit dem 3:4 durch Thorben Saggau keimte wieder Hoffnung auf. In der 55. Minute foulte der Hannoveraner Pohl mit einem brutalen Check Jason Horst, der anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Pohl kassierte eine Matchstrafe, so dass die Timmendorfer die letzten Minuten in Überzahl spielten. In der 59. Minute gelang Andre Gerartz der Ausgleich, nur 13 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte derselbe Spieler den Siegtreffer.

„Das war ganz wichtige Punkte. Toll, wie sich die Mannschaft nach dem Rückstand zurück gekämpft hat. Sie hat Moral bewiesen und sich selbst belohnt. Jason Horst wird wohl mehrere Wochen ausfallen. Für so ein brutales Foul würde man in der DEL mindestens zwölf Wochen gesperrt“, konnte sich Gösch nur bedingt über den Erfolg freuen.

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