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Menschen aus der Gemeinde Grebin haben viel zu bieten : Über 600 Gäste besuchten das Schluenseefestival

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Veranstalter waren mehr als zufrieden mit dem Verlauf des Schluenseefestivals auf der Reitbahn am Schluensee.

Zusammen haben die Ortschaften der Gemeinde Grebin nur knapp 1000 Einwohner. Die Künstlerdichte scheint unter diesen 1000 Einwohnern allerdings ziemlich hoch zu sein. Das war am Wochenende beim vierten Schluenseefestival zu sehen. Denn die Voraussetzung, um dort auftreten zu dürfen, ist, dass mindestens ein Mitglied der Gruppe aus der Gemeinde Grebin kommen muss.

Kulturinteressiert waren indes nicht nur die Grebiner, sondern insgesamt über 600 Besucher aus der ganzen Umgebung. Gerechnet hatte das Organisationsteam um Volker Schulz allerdings mit höchstens 500 Besuchern. Das führte dazu, dass bereits gegen 17 Uhr keine Eintrittsbändchen mehr da waren und die Besucher mit Stempeln gekennzeichnet wurden – wahlweise mit der Aufschrift „witzig“ oder „nicht witzig“.

Das erste Schluenseefestival fand 2005 statt. Viele der Teilnehmer des ersten Festes waren auch dieses Mal wieder dabei, schilderte Schulz. Allerdings nicht unbedingt mit der selben Gruppe. „Die Konstellationen wechseln immer wieder“, so Schulz. Etwa wenn, wie bei der A-Capella-Gruppe „Art de Chor“ aus Kiel, ein Mitglied aus Grebin stamme und Werbung für die Veranstaltung mache. Schummeleien etwa, dass gar kein Mitglied in Grebin lebe, gebe es nicht. „Wie auch, hier kennt ja jeder jeden“, fasste Schulz zusammen. Wann es ein fünftes Schluenseefestival geben werde, konnte Schulz noch nicht sagen. „Im nächsten Jahr mit Sicherheit nicht. Vielleicht ja in zwei Jahren.“ Bis dahin sieht die Kulturszene Grebins vermutlich schon wieder ganz anders aus.

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erstellt am 07.Sep.2014 | 15:45 Uhr

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