Treffen der Geocacher in Rödby : Über 100 Deutsche und Dänen auf Schatzsuche

Alle Geocacher trugen sich in das „Logbuch“ ein
Alle Geocacher trugen sich in das „Logbuch“ ein

Zum ersten Mal gab es ein deutsch-dänisches Geocacher-Event.

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05. Juli 2019, 11:23 Uhr

Eutin/Rödby | Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich kürzlich über 100 deutsche und dänische Geocacher in Rödby. „Dies ist das
erste deutsch-dänische Geocacher-Event überhaupt. Die Organisation hat viel Arbeit
gemacht. Aber wenn alles klappt, freut man sich auch“, zogen die Organisatoren Angelika Weppler und Michael Fasen ein positives Fazit.

Morgens ging es für die deutschen Teilnehmer mit der Fähre von Puttgarden nach Rödby und zu Fuß zum Veranstaltungsort am Hafen. Nach einer Stärkung wurden dann gemeinsam caches gesucht und Erfahrungen ausgetauscht. Dabei wurden zahlreiche neue Kontakte über den Fehmarnbelt geknüpft.

Geocaching ist eine Art Schatzsuche, die sich Ende des 20. Jahrhunderts auszu-breiten begann und sich immer noch steigender Beliebtheit erfreut. Die Verstecke (Geocaches) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Mit genauen Landkarten oder über entsprechende Programme (Apps) auf dem Smartphone ist die Suche alternativ auch ohne GPS-Empfänger möglich. Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie häufig auch verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden.

Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er gefunden wurde.

Der Fund kann im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt werden. So können auch andere Personen, vor allem der Verstecker oder Owner (englisch für „Eigentümer“), die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen.

Wesentlich beim gesamten Such- und Tauschvorgang ist, dass von anderen Personen das Vorhaben nicht erkannt wird und so der Geocache uneingeweihten Personen verborgen bleibt. Im Frühjahr 2019 soll es bereits rund drei Millionen Teilnehmer (genannt „Cacher“) des abwechslungsreichen Spiels in vielen Ländern der Welt geben.

Das Treffen in Rödby wurde im Zug des EU-Projektes Kultkit finanziell unterstützt. Aus dem Topf werden deutsch-dänische Treffen unterschiedlicher Art gefördert. Die Initiatoren freuten sich über den großen Zuspruch und neue Ideen für Folgeveranstaltungen. „Wir können nur alle Menschen ermuntern, deutsch-dänische Treffen zu veranstalten. Die Unterstützung durch Kultkit ist dabei sehr hilfreich“, hieß es weiter.

Kultkit-Koordinatorin des Kreises Ostholstein und Ansprechpartnerin für alle, die deutsch-dänische Treffen organisieren möchten, ist Susanne Birck. Sie hat die Telefonnummer 04521/788-275 und ist per E-Mail unter s.birck@kreis-oh.de zu erreichen.

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