Über 1,6 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer beflügeln Bosauer Haushalt

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27. März 2017, 23:18 Uhr

Wenn Bosau nicht einen solventen Gewerbesteuerzahler hätte, dann würde es noch finsterer aussehen. Über 1,6 Millionen Euro spült er in die Gemeindekasse. Ohne ihn wären
es nur rund 80  000 Euro,
sagte Bürgermeister Mario Schmidt bei der Vorstellung des Haushaltes.

51  300 Euro bringt die Schließung des Jugendzen-trums. Einbußen hingegen gab es bei Schlüsselzuweisungen (136  800 Euro) und der Kreisumlage (108  500 Euro). Allerdings wurde der Fehlbetrag von einst knapp 460  000 Euro auf 112  300 Euro reduziert. „Grund dafür ist eine Mehreinnahme von rund 450  000 Euro aus der Gewerbesteuer“, sagte Mario Schmidt: „Der abgesenkte Steuersatz der Gewerbesteuer ist ein Erfolgsmodell.“ Die Neuverschuldung im neuen Haushalt beträgt 187  100 Euro, der Gesamtschuldenstand der Gemeinde knapp über eine Million Euro.

Bürgervorsteher Alfred Jeske (CDU) klagte, dass nur noch Notwendigstes angeschafft werden könne. Gegen den Haushalt stimmte Dr. Joachim Rinke (FDP), weil er „viele Punkte nicht gut“ findet. Birgit Steingräber-Klinke (SPD) stellte heraus, dass die Gemeinde auch weiterhin 30  000 Euro für die Schülerbeförderung denen zahle. die eigentlich zu Fuß gehen oder mit dem Rad in die Schulen fahren. Manfred Wollschläger (CDU) freute sich über „doch noch geringe Investitionen“. Im nächsten Jahr, so der Tenor, soll der Etat früher aufgestellt werden.

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