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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 14:08 Uhr

U-Bahn-Terror: Viele Opfer in St. Petersburg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 03.Apr.2017 | 21:12 Uhr

  Russlands nördliche Metropole St. Petersburg ist erstmals Ziel eines Bombenanschlags mit mindestens zehn Toten und rund 50 Verletzten geworden. Der Sprengsatz explodierte gestern in einer fahrenden U-Bahn tief unter dem Zentrum der Fünf-Millionen-Stadt. Das staatliche Ermittlungskomitee geht von einem Terrorakt aus. Der Anschlag bedeutet auch eine Herausforderung an Präsident Wladimir Putin. Er war gestern in seiner Heimatstadt, hielt sich aber im Vorort Strelna auf. Dort sollte er Weißrusslands Präsidenten Alexander Lukaschenko treffen. Die Explosion ereignete sich im U-Bahnzug auf der Fahrt zwischen den Stationen Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) und Technologisches Institut im Zentrum der Stadt. „Der Maschinist traf die absolut richtige Entscheidung, nicht anzuhalten, sondern bis zu nächsten Station zu fahren, damit den Opfern unverzüglich geholfen werden konnte“, sagte die Sprecherin des staatlichen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko. Seite 16

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