U-Bahn-Terror: Viele Opfer in St. Petersburg

Nach der Explosion steht eine stark beschädigte U-Bahn in der Tekhnologichesky-Institut-Station in St.Petersburg.
Nach der Explosion steht eine stark beschädigte U-Bahn in der Tekhnologichesky-Institut-Station in St.Petersburg.

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03. April 2017, 21:12 Uhr

  Russlands nördliche Metropole St. Petersburg ist erstmals Ziel eines Bombenanschlags mit mindestens zehn Toten und rund 50 Verletzten geworden. Der Sprengsatz explodierte gestern in einer fahrenden U-Bahn tief unter dem Zentrum der Fünf-Millionen-Stadt. Das staatliche Ermittlungskomitee geht von einem Terrorakt aus. Der Anschlag bedeutet auch eine Herausforderung an Präsident Wladimir Putin. Er war gestern in seiner Heimatstadt, hielt sich aber im Vorort Strelna auf. Dort sollte er Weißrusslands Präsidenten Alexander Lukaschenko treffen. Die Explosion ereignete sich im U-Bahnzug auf der Fahrt zwischen den Stationen Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) und Technologisches Institut im Zentrum der Stadt. „Der Maschinist traf die absolut richtige Entscheidung, nicht anzuhalten, sondern bis zu nächsten Station zu fahren, damit den Opfern unverzüglich geholfen werden konnte“, sagte die Sprecherin des staatlichen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko. Seite 16

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